zur Navigation springen

Ärger der Woche : Wohnblocks zu dicht an Kleingärten?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Leser kritisiert SWG-Baupläne in der Leonhard-Frank-Straße - Genossenschaft: Grenzen eingehalten

„Eine Zumutung für die Anlieger.“ Unserer Leser Jürgen Daberkow findet deutliche Worte. Es geht um die Häuser, die die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft (SWG) auf dem Gelände ihres ehemaligen Firmensitzes in der Leonhard-Frank-Straße bauen will. Daberows Kritik: Die geplanten Gebäude entstehen zu dicht an der Gartenkolonie Lessingstraße. „Zum Teil wird der angrenzende Fliederweg so eingeengt, dass kaum ein Fußgänger unbeschadet vorbeilaufen kann. Es kann auch kein Eäkalienfahrzeug darauf fahren, denn es braucht mindestens einen drei Meter breiten Weg, um dort die Gartenpächter erreichen zu können“, moniert Daberow.

SWG-Vorstand Margitta Schumann weist die Kritik zurück: Die Grundstücksgrenzen würden eingehalten, die SWG komme den Kleingärtnern nicht zu nahe. „Unsere Pläne lagen aus“, betont Schumann. „Mir ist nicht bekannt, dass es Bedenken von Anliegern gab.“

Die Genossenschaft baut in der Leonhard-Frank-Straße zunächst drei Fünfgeschosser mit jeweils 14 Wohnungen, danach auch noch einen Block mit 18 Wohnungen. „Am Montag beginnt der Hochbau“, sagt Schumann. Nach Abschluss der Arbeiten könnten Kleingärtner auch wieder direkt über das jetzige Baugrundstück zu ihrer Anlage gelangen.

zur Startseite

von
erstellt am 20.Mai.2016 | 21:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen