Wittenförden investiert kräftig : Wittenförden will weiter wachsen

Wittenfördener Bürger schauten sich bei der Versammlung den neuen Flächennutzungsplan an. Foto: Katja Müller
Wittenfördener Bürger schauten sich bei der Versammlung den neuen Flächennutzungsplan an. Foto: Katja Müller

Gemeinde kann investieren und schafft Wohnraum

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20. März 2016, 21:00 Uhr

Mit dem Nachwuchs scheint es in Wittenförden keine Probleme zu geben: „Wir duften im vergangenen Jahr 15 neue Erdenbürger in unserer Gemeinde begrüßen“, sagt Bürgermeister Manfred Bosselmann sichtlich zufrieden. Und damit diese Zahl nicht abfällt, engagiert sich die Gemeinde auch in diesem Jahr, um für Familien interessant zu bleiben. Neben dem Begrüßungsgeld von 1000 Euro pro Kind und einem Schultütengeld für Abc-Schützen von je 50 Euro setzt die Gemeinde Wittenförden auf eine familienfreundliche Infrastruktur. Und wie die genau aussehen soll, erklärte Bürgermeister Bosselmann am Sonnabend den mehr als 150 Bürgern, die der Einladung zur Einwohnerversammlung gefolgt waren.

Die Kommune hat in diesem Jahr 500  000 Euro für die Kita eingeplant – angedacht sei ein Erweiterungsbau. Auch die Sanierung des Fundaments der Grundschule stehe auf der Vorhabenliste. Für die Spielplätze sind im aktuellen Haushalt 5000 Euro vorgesehen. Aber auch an die ältere Generation werde gedacht. So sind für einen neuen Generationenpark – einem Spiel- und Abenteuerplatz für Groß und Klein – 60 000 Euro eingeplant.

Aber auch in neuen Wohnraum wird die Gemeinde investieren. „Wir sind in der Vergangenheit gut gewachsen, doch seit zehn Jahren gibt es keine neuen Bauplätze in Wittenförden. Das können wir nun ändern“, kündigte Bosselmann an. Sieben neue Wohneinheiten können durch neu ausgewiesene Bauplätze entstehen.

Aber das ist nicht alles: „Die Gemeinde hat eine lange Liste für Wohnungsanfragen, denn nicht alle Familien können ein Haus bauen, würden aber gern bei uns wohnen“, sagt der Bürgermeister. Die 56 Mietwohnungen seien restlos belegt. Der Bedarf ist aber wesentlich größer. Deshalb plant die Kommune, ein Mietshaus mit zwölf Wohneinheiten zu bauen. „Wir haben eine entsprechende Fläche zwischen dem Netto und der Schule gekauft, müssen dort noch Bauland entwickeln und dann kann es losgehen“, sagt Bosselmann. Bewerbungen für die Wohnungen liegen der Gemeinde bereits vor, erklärte der Bürgermeister.

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