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Freizeit in Wittenförden : Wittenförden setzt auf Spielplätze

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mehrgenationenpark und neue Areale zum Toben im Ortskern stehen bei der Gemeinde hoch im Kurs und werden erweitert

von
erstellt am 06.Jan.2017 | 23:03 Uhr

„So langsam wird es“, sagt Bürgermeister Manfred Bosselmann und verweist auf den Generationenpark in Wittenförden. Für den Spiel- und Abenteuerplatz für Groß und Klein hat die Kommune 80 000 Euro eingeplant. Auf der großen Wiese an der Schule sollen künftig Kinder und auch Erwachsene austoben sowie erholen können. Die Liste mit Dingen, die dort in den nächsten Monaten entstehen sollen, ist lang. Große Bäume, mit Sträuchern umsäumte kuschlige Plätzchen, viel Platz für Spiel und Abenteuer…

Geplant war, das 180 000-Euro-Projekt in drei Etappen und drei Jahren umzusetzen (wir berichteten). Nun ist daraus ein Zwei-Jahres-Plan geworden und die erste Hälfte erledigt. „Fast haben wir es geschafft“, sagt der Bürgermeister. Denn es müsse dafür noch der Rasen angesät werden. Auch kleine Nachbesserungen stehen aus. „Im Großen und Ganzen“, sei der Zeitplan eingehalten worden.

Unter anderem Dank des Einsatzes einiger Wittenfördener – kreative Ideen und viel Muskelkraft flossen bereits in das Projekt. Und sobald der Winter vorbei ist, gehe es weiter, sicherte Bosselmann zu. Die Wege seien bereits fertig und erste Flächen könnten genutzt werden. „Zudem sollen in diesem Jahr weitere Baumpatenschaften vergeben werden“, fügt er hinzu. Wer sich am Projekt beteiligen möchte, eine Patenschaft übernehmen will oder weitere Anregungen hat, kann sich direkt beim Bürgermeister oder über die Kontaktadresse der Gemeinde-Webseite melden: www.wittenfoerden.de

Bis zur endgültigen Fertigstellung müssten sich die Wittenfördener allerdings ein weiteres Jahr gedulden. „Richtig bespielbar wird der Platz erst 2018 sein“, sagte Manfred Bosselmann.

Aber eben nicht nur an der Schule sollen künftig Kinder besser spielen können. „Wir sind ein Dorf mit Zukunft, dass besonders an die Kleinen denkt“, betont Bosselmann und spricht von einem weiteren Kinderspielplatz im Ortskern in der Nähe der Kirche. Durchaus denkbar wäre für ihn auch, dass der ebenfalls ein Platz für Generationen wird. Zumal geplant ist, dort eine Seniorenwohnanlage entstehen zu lassen. Der Bürgermeister denkt zudem an Partnerschaften zwischen der Kita im alten Ortskern und der Senioreneinrichtung. „Wir vergessen keinesfalls die anderen Spielplätze, bloß weil nun das große Projekt an der Schule umgesetzt wird“, entgegnet Bosselmann einigen skeptischen Nachfragen aus der Bevölkerung. In vorhandene Spielplätze im Ort werden weiterhin investiert, so der Bürgermeister.

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