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Zeitung für die Landeshauptstadt

22. November 2017 | 19:36 Uhr

Vorträge und Workshops : Wissenschaft zum Anfassen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schwerin profiliert sich als Hochschulstandort und lädt in dieser Woche Studenten und Interessierte zum Mitforschen ein

von
erstellt am 05.Okt.2014 | 23:27 Uhr

Ist Schwerin ein unbeschriebenes Blatt, wenn es um Wissenschaft geht? Keineswegs, sagen die Mitglieder des Vereins zur Förderung von Hochschulen in Schwerin. Denn in der Landeshauptstadt sind mehrere Hochschulen ansässig (SVZ berichtete) und die werden sich in der heute beginnenden Wissenschaftswoche interessierten Schwerinern vorstellen. Bis 10. Oktober werden im IHK-Gebäude Chancen und Risiken der digitalen Gesellschaft in Gesprächsrunden, Vorträgen und Präsentationen aufgezeigt und diskutiert. Die Wissenschaftswoche versteht sich als offenes Forum für alle Interessierten, für Unternehmer, Lehrer, Studenten und Schüler.

„Es ist uns wichtig, zu zeigen, dass Wissenschaft in Schwerin ein Zuhause hat“, sagt Dr. Joachim Wegrad, vom Förderverein. „Wir wollen das Wissen über die Hochschulen in Schwerin, ihre Profile und ihre Arbeit stärker in die Öffentlichkeit rücken. Dabei leistet die Wissenschaftswoche einen wirksamen Beitrag.“ Leider sei die Wahrnehmung der Hochschulen in der Schweriner Stadtgesellschaft noch immer gering. „Wir werden im nächsten Semester rund 600 Studenten an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit und rund 400 an der Fachhochschule des Mittelstandes, dem Baltic College, haben. Das ist mehr als ein Prozent der Bevölkerung von Schwerin. Die jungen Leute bringen Kaufkraft und Umsatz, vor allem aber Leben in die Stadt.“ Die Wissenschaftswoche werde im Sinne eines „Studium Generale“ hochkarätige Vorträge und Diskussionen mit Persönlichkeiten aus Forschung, Lehre und Praxis bieten, um Fragen zu einer relevanten Thematik unserer Zeit – der digitalen Gesellschaft – und den sich daraus erwachsenen Potenzialen auf den Gebieten von Politik und Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur zu behandeln.

Damit werde ein Forum geschaffen, brisante Themen auch in Schwerin auf hohem wissenschaftlichen Niveau zu erörtern, erklärt Prof. Dr. Kornelia von Berswordt-Wallrabe vom Förderverein. Dank richtet sie an alle Hochschulen in Westmecklenburg sowie an IHK, Handwerkskammer, Unternehmerverband und Landeshauptstadt für deren Unterstützung der Wissenschaftswoche.


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