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Schweriner müssen sich entscheiden : Wirtschaft blickt neugierig auf Stichwahl

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Angelika Gramkow (Linke) und Dr. Rico Badenschier (SPD) gehen in den Endspurt im Kampf um Stimmen

von
erstellt am 05.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Die Entscheidung um die Oberbürgermeisterwahl ist vertagt: Am 18. September treten Angelika Gramkow (Linke) und Dr. Rico Badenschier (SPD) in der Stichwahl gegeneinander an. „Wir sind gespannt, wer das Rennen macht und neugierig zugleich“, sagt Rolf Paukstat, Präsident des Unternehmerverbandes. „Die Wirtschaft ist mit Frau Gramkow gut zurecht gekommen, sie hat professionelle Arbeit gemacht, aber etwas Neues hat auch Reiz“, sagt Paukstat. Ähnlich sieht das auch IHK-Präsident Hans Thon. „Die Wirtschaft ist mit Angelika Gramkow als Oberbürgermeisterin nicht schlecht gefahren. Das muss man ehrlich sagen.“

Die beiden im Rennen verbliebenen OB-Bewerber geben sich kämpferisch. „Ich habe angesichts von drei starken Mitbewerbern ein gutes Ergebnis erzielt. Ich habe in fast allen Wahlbezirken die meisten Stimmen bekommen“, sagt Angelika Gramkow. „Ich werde in den nächsten Tagen versuchen, die Mehrheit aller Schwerinerinnen und Schweriner dafür zu gewinnen, auch in Zukunft gemeinsam mit mir unsere schöne Stadt voranzubringen. Dafür werde ich kämpfen.“

Das will auch ihr Herausforderer, Dr. Badenschier. „Ich finde es toll, dass fast 20 Prozent der Schweriner mir ihre Stimme gegeben haben. Das ist überwältigend. Ich bin dankbar für diesen Vertrauensvorschuss“, betont Badenschier. In den nächsten Tagen bis zur Wahl wolle er seinen Bekanntheitsgrad jetzt weiter erhöhen. Dabei wollen ihm die SPD-Genossen helfen, verspricht Stadtfraktionschef Daniel Meslien. „Es ist ein fantastischer Erfolg für die SPD, dass unser Kandidat es in die Stichwahl geschafft hat. Jetzt ist der Erfolg zum Greifen nah.“

 

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