Schnee kann kommen : Winterdienst: Silos sind gut gefüllt

Die Lager sind voll: 75 Tonnen Streusalz sind zurzeit bei den Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen in Schwerin vorrätig.
Die Lager sind voll: 75 Tonnen Streusalz sind zurzeit bei den Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen in Schwerin vorrätig.

Schnee und Eis können kommen / SDS ist in Einsatzbereitschaft / Elf Fahrzeuge und 50 Mitarbeiter sind startklar

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02. Dezember 2014, 12:00 Uhr

Der November war so warm wie noch nie. Doch nun wird es kälter. Die ersten Nächte mit frostigen Temperaturen liegen hinter uns. Für die Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS) startet nun die Saison des Winterdienstes. Bis März, also fast fünf Monate, sind die „Eismänner“ im Einsatz.

Auf den bevorstehenden Winter sei die SDS sehr gut vorbereitet, berichtet Bereichsleiter Axel Klabe. Bereits seit dem 14. November seien die Mitarbeiter in Einsatzbereitschaft. Elf Fahrzeuge und 50 Winterdienstler stünden dem Unternehmen zur Verfügung. Damit ein 24-stündiger Einsatz sichergestellt werden könne, arbeitet die SDS mit Vertragspartnern zusammen. „Uns stehen sechs eigene Fahrzeuge und fünf von beauftragten Firmen zur Verfügung. Für öffentliche Gehwege sind vier Unternehmen mit 24 Fahrzeugen beauftragt“, betont Klabe. Für nicht-öffentliche Fußwege sind die Anlieger selbst verantwortlich.

Vorrätig seien momentan 75 Tonnen Salz. „Für Nachschub kann mit einer Reaktionszeit von 72 Stunden gesorgt werden“, so Klabe weiter.

Auf 290 Kilometern Straße muss die SDS Schnee räumen und Salz streuen – manchmal bereits ab drei Uhr in der Früh. In welcher Reihenfolge die Winterdienstler ihre Arbeit verrichten, legt ein Einsatzleiter fest. Entscheidend für die Planungen sind die Wettervorhersagen: „Aufgrund von Wetterdienstwarnungen können wir schon Tage, beziehungsweise Stunden bevor ein möglicher Einsatz notwendig ist, Vorbereitungen treffen“, so Klabe. Damit der Einsatzleiter der SDS über plötzliche Glatteisbildung und gefährliche Stellen auf den Straßen informiert ist, steht er in engem Kontakt mit dem Schweriner Nahverkehr, der Polizei, der Feuerwehr und den Taxiunternehmen. „Der Winterdienst kann natürlich nicht überall zuerst sein. Die Beräumung muss nach Prioritäten erfolgen“, erklärt Klabe.

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