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Volksmusiker in Schwerin-Muess : Windros-Fest überzeugt mit Vielfalt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Konzert- und Workshop-Marathon der Volksmusiker im Freilichtmuseum lockte Hunderte – Saiteninstrumente diesmal im Mittelpunkt

von
erstellt am 12.Sep.2016 | 05:00 Uhr

Musikfreunde strömten von Freitag bis gestern zu Hunderten ins Freilichtmuseum. Das 4. Windros-Festival strahlte mit den „String Nations“ eine gewaltige Anziehungskraft aus. Die Musiker kamen wieder aus allen Himmelsrichtungen nach Schwerin, etwa aus Schottland, Dänemark, den USA, Estland, Weißrussland, ja sogar der Mongolei. Und natürlich auch aus allen Teilen Deutschlands.

Dr. Ralph Gehler, oft selbst mit dem Dudelsack unterwegs, ist glücklich über solch eine Entwicklung, die vielen Interpreten und damit abwechslungsreichen Darbietungen und den regen Zuspruch der Schweriner. Und die waren gut gelaunt ob der familiären Atmosphäre des Festivals, selbst wenn die Sitzplätze knapp wurden.

Aus der Vielzahl der Konzerte, Workshops und Vorspiele ragten die Darbietungen der „Curly Strings“ aus Estland heraus. „Betörend schöne Lieder und Nordic Sting Music aus dem Baltikum“, schwärmte Gehler.

Es ist mittlerweile eine echte Fangemeinde, die sich zum Windros-Festival in Mueß zusammenfindet. Zu hören waren zum Beispiel Saiteninstrumente gezupft, gestrichen oder geschlagen. Das bedarf schon eines besonderen Interesses von Interpreten und Zuhörern.

Das Freilichtmuseum bilde den idealen Rahmen für dieses Festival, lobten Musiker und Zuhörer gleichermaßen. Wenigstens sechs Spielorte konnten besucht werden, teils drinnen, teils draußen und gut illuminiert. Das brachte den Abenden besonderen Reiz. „Einfach umwerfend“, sagte Rainer Prüss, einer der Mitorganisatoren dieses Festival. Gesine Kröhnert, die Direktorin des Freilichtmuseums, schwelgte auch in höchsten Tönen und war den Schwerinern dankbar für den riesigen Zuspruch. Selbst Deutschlandradio Kultur aus Berlin war mit vor Ort und nahm einige Konzerte der „Volksmusiken Europas“ auf.

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