Dachbodenfund : Wiligrads Baugeschichte im Blick

Das Wiligrader Kavaliershaus in Kleinformat: Rolf Seiffert und Joachim Müller (r.) präsentieren das Gipsmodell, das die Schlossfreunde restaurieren lassen wollen.
Das Wiligrader Kavaliershaus in Kleinformat: Rolf Seiffert und Joachim Müller (r.) präsentieren das Gipsmodell, das die Schlossfreunde restaurieren lassen wollen.

Gipsmodell des Kavaliershauses wiederentdeckt: Schlossfreunde wollen es Ostermontag präsentieren und zudem restaurieren lassen

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20. März 2015, 16:00 Uhr

Joachim Müller und Rolf Seiffert von den Wiligrader Schlossfreunden sind begeistert: Auf dem Tresen im Vereinszimmer im Schloss steht ein Gipsmodell des Kavaliershauses, das als verschollen galt. „Das ist das Architekturmodell aus dem Jahr 1868, nachdem dann das Gebäude einige Jahre später tatsächlich errichtet worden war“, erläutert Müller, der Baufachmann im Verein. Zur damaligen Zeit war es üblich, dass die Auftraggeber für wichtige Gebäude solche Modelle anfertigen lassen, um sich vor der Entscheidung einen Eindruck zu verschaffen. Müller ist überzeugt, dass es von Schloss Wiligrad selbst auch so ein Modell geben muss. Doch darüber ist nichts bekannt. Dass es ein detailgenaues Mini-Kavaliershaus gibt, wussten die Schlossfreunden hingegen – mehr aber nicht.

Nun steht es in ihrem Vereinszimmer. Das Modell ist 80 mal 50 Zentimeter groß und auf einer starken Holzplatte befestigt. „Die Platte ist robust. Wahrscheinlich ist das Modell deshalb heil geblieben“, vermutet Seiffert. Am Ostermontag, 6. April, wollen die Schlossfreunde es der Öffentlichkeit präsentieren. Um 13.30 Uhr beginnt dann eine Führung. Dort werden Spenden gesammelt, um die Restaurierung des Modells zu finanzieren.

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