Groß Trebbow : Wilder Westen in Groß Trebbow

„Die glücklichen Termiten“ kochen mit ein wenig Hilfe ihr eigenes Mittagessen.
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„Die glücklichen Termiten“ kochen mit ein wenig Hilfe ihr eigenes Mittagessen.

Cowboys und Indianer besiedeln derzeit das Pfarrgelände. Sie nehmen am Kindersommercamp der Kirchengemeinde teil.

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04. Juli 2019, 05:00 Uhr

Man kann es kaum glauben: Das Trebbower Pfarrgelände ist derzeit von Ranchern, Cowboys und Indianern in Besitz genommen worden. Grund hierfür ist das traditionelle Kindersommercamp „Wild Wild West“ der Kirchengemeinde Alt Meteln-Cramon-Groß Trebbow, dass von Gemeindepädagoge Konstantin Manthey geleitet wird.

So haben fast 80 Jungen und Mädchen ihr gemütliches Zuhause gegen ein Zelt getauscht von Montag bis Freitag im großen Pfarrgarten. Sie werden von jugendlichen Helfern und Erwachsenen betreut. Unter dem Motto: „Komm wir spielen Cowboy und Indianer“ gibt es täglich Angebote wie weben, schmieden, baden, angeln, singen, batiken, Speere und Pompfe basteln sowie Schatzsuche, Disco und vieles mehr.

Gegen 8 Uhr werden die Teilnehmer mit Trompetenklängen geweckt. Nach dem Frühstück findet eine kleine Andacht in der Kirche statt. Hier werden auch die Aktionen und Aufgaben des Tages festgelegt, die die in sechs Gruppen aufgeteilten Kinder von acht bis 16 Jahren bewältigen müssen. Zu den täglichen Aufgaben gehört das Backen von Brot und Brötchen, Geschirr abwaschen und wegräumen. Die Mahlzeiten werden frisch hergerichtet und das gemeinsame Essen findet unter einem großen Kuppelzelt statt.

Neben den täglichen Pflichten, haben die Teilnehmer jede Menge Spaß bei Spiel, Sport und Abenteuern.

Jugger, ist die Sportart, die bei den Kindern Groß Trebbow besonders angesagt ist. Bei dem Spiel geht es ums Kräfte messen, um den Spielball (Jugg) so oft wie möglich in das gegnerische Tor zu bringen. Dieser spannende, actiongeladene Mannschaftssport ist eine Mischung aus American-Football und Rugby.

Doch für Kinder, die es etwas ruhiger brauchten, gab es andere Beschäftigungen wie malen, ohne die Hände zu benutzen, Armbänder und Körbe flechten oder weben.

Svenja, Schülerin der 4. Klasse, nimmt bereits zum 4. Mal am Sommercamp teil. Ihr gefällt es, mit anderen Kindern zusammenzusein, Freunde zu finden und viele Abenteuer zu erleben, verrät sie. Der Mittwoch wurde für alle Gruppen zum Familientag erklärt. Sie kochten ihr Mittagessen und starteten eigene Projekte. So gab es bei allen Gemüsesuppen, die auf offener Flamme gegart wurden. Nachmittags ging die Gruppe „Die weisen Wölfe“ in den Wald und spielten Flaggen erobern. Die „Wilden Schlangen“ bereiteten zum Abendbrot Pizza und Cocktails zu und „Die glücklichen Termiten“ ging ins Seniorenwohnheim in Klein Trebbow, um mit den betagten Bewohnern zu malen.

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