Schwerin : Wieder Flickschusterei?

Split am Straßenrand: Kraftfahrer ärgern sich über die kleinen Steinchen, die den Autolack zerkratzen können.
Splitt am Straßenrand: Kraftfahrer ärgern sich über die kleinen Steinchen, die den Autolack zerkratzen können.

SVZ-Leser: Straße zwischen Medewege und Wickendorf erneut nur notdürftig ausgebessert

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10. Juli 2019, 05:00 Uhr

Die Straße zwischen Wickendorf und Medewege wurde wieder mal ausgebessert – „notdürftig“, wie unser Leser Thomas Neumann sagt. Löcher und Unebenheiten seien mit Flüssigasphalt und Splitt geglättet worden, berichtet der Wickendorfer, der nach eigenen Angaben täglich auf der Strecke unterwegs ist. Die Zeche zahlten die Autofahrer, die sich durch den Splitt bleibende Schäden am Lack ihrer Fahrzeuge holten.

Die Effekte der Sanierung seien außerdem gering, schildert Neumann. „Die Fahrbahn hat weiterhin Verwerfungen und Absackungen, die mittlerweile eine Verkehrsgefährdung darstellen“, schreibt er an unsere Redaktion. Hinzu komme nun noch der Splitt, der solange liegenbleibe, bis er irgendwann am Straßenrand lande. Der Splitt stelle einerseits eine Gefahr beim Bremsen dar und andererseits eine Ursache für Steinschläge, so der Wickendorfer. „Wann wird die Stadt Schwerin dieses Schildbürgertum endlich beenden und Steuergelder in die Hand nehmen, um diese Straße einmal richtig zu sanieren?“ Schließlich würden die Wickendorfer jedes Jahr einen wesentlichen Anteil zu den Steuern der Stadt beitragen, betont Neumann.

Axel Klabe, zuständiger Bereichsleiter bei den Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS), kennt den Zustand der Straße zwischen Wickendorf und Medewege. Die Mittel der Stadt seien jedoch begrenzt, erklärt er. Klabe verweist auf das aktuelle Straßenunterhaltungskonzept, in dem die Prioritäten bis 2022 festgelegt worden seien. Im kommenden Jahr stehe immerhin auf der Agenda, die Fahrbahndecke auf dem Abschnitt zwischen Carlshöhe und Ortsausgang Wickendorf zu erneuern.



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