Jubiläum : Wie weiter im Kulturforum?

Björn Engholm war der Ideengeber für das Schleswig-Holstein-Haus . OB Angelika Gramkow (r.) und Kulturbürochefin Marita Schwabe führen ihn gern durch die Ausstellungen.
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Björn Engholm war der Ideengeber für das Schleswig-Holstein-Haus . OB Angelika Gramkow (r.) und Kulturbürochefin Marita Schwabe führen ihn gern durch die Ausstellungen.

Schleswig-Holstein-Haus feiert 20-jähriges Bestehen: Gründerväter diskutieren über künftige Zielrichtung

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15. September 2015, 08:00 Uhr

Die Idee stammt noch aus der Zeit vor der Wiedervereinigung: Mit Unterstützung aus dem Bundesland Schleswig-Holstein sollten alte Häuser in Mecklenburg zu Kulturforen umgebaut werden. 1994 war das Projekt in Schwerin realisiert. Zur Erinnerung an die Hilfe bekam das Gebäude in der Puschkinstraße 6 den Namen Schleswig-Holstein-Haus – als einziges in MV.

Und es ist seiner Bestimmung treu geblieben: Es ist städtische Galerie und Konzertsaal, Ort für politische Diskussionen und Vereinstreffen, Hochzeitsraum und Ausstellungshalle. „Unser Schleswig-Holstein-Haus ist ein offenes Haus, das eine große Vielfalt von Veranstaltungen anbietet. Dafür lieben die Schweriner ihr städtisches Kulturforum“, sagt die Kulturdezernentin der Landeshauptstadt, Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Sie verweist auf mehr als 15 000 Besucher in den ersten acht Monaten dieses Jahres, deren Zahl nach Eröffnung der Ausstellung von und mit Armin Mueller-Stahl, die am 29. Oktober beginnt, sicher noch erheblich steigt.

Zum Geburtstag des Schleswig-Holstein-Hauses lädt Gramkow alle Schweriner zum Gartenfest mit Live-Musik am morgigen Mittwoch ab 14 Uhr ein. Eine Ausstellung von Plakaten besonderer Ausstellungen im Hause ermöglicht einen anschaulichen Rückblick auf die Arbeit in zwei Jahrzehnten.

Höhepunkt der Feier wird eine Podiumsdiskussion um 19 Uhr sein. Dazu kommen die Gründerväter des Hauses, Björn Engholm, früherer Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, und Johannes Kwaschik, ehemaliger Oberbürgermeister von Schwerin. Die Gesprächsrunde vervollständigen die jetzige Oberbürgermeisterin sowie die langjährige Chefin der Stiftung Mecklenburg, Regine Marquardt, unter deren Regie die Stiftung ihren Sitz von Ratzeburg nach Schwerin verlegte. Im Mittelpunkt der Diskussion soll indes nicht die Vergangenheit stehen, sondern die Zukunft des Hauses: „20 Jahre Kulturforum – wo wollen wir hin“ lautet das Thema. Dabei wird sicher auch der Ausbau der Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein eine Rolle spielen.

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