Saunieren: : Wie Urlaub am Meer

Jens-Uwe Kasten präsentiert stolz die neue Sauna in Zippendorf.
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Jens-Uwe Kasten präsentiert stolz die neue Sauna in Zippendorf.

Im Januar schließt die Schwimmhalle in Lankow und damit auch die Sauna – nun hat die erste Salzsauna des Nordens eröffnet

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23. Dezember 2014, 16:00 Uhr

Saunieren ist gesund. Oft belegt und unumstritten. Die Schweriner werden allerdings bald eine Sauna weniger haben, denn die Schwimmhalle in Lankow wird geschlossen. Und in der neuen Schwimmhalle auf dem Dreesch wird es keine geben. Also genau der richtige Zeitpunkt, um eine neue Sauna zu eröffnen.

Gesagt getan: Im Frauenfitnessstudio „El Vita“ gibt es nun die erste Salzsauna des Nordens sowie eine Salz-Lounge mit Gradierwerk, in dem mit geringer Geschwindigkeit Sole über den Reisig läuft.

„Erholung für Haut, Körper und Seele“, verspricht Geschäftsführer Jens-Uwe Kasten. Gerade durch das verwendete Himalayasalz solle eine besonders heilende und wohltuende Wirkung einsetzen. Alle Wände sind komplett mit Salzsteinen und Salzbrocken ausgekleidet.

Damit das Salz in der Sauna nicht schmilzt, sind die Temperaturen vergleichsweise gering. Besucher schwitzen hier bei etwa 40 bis 50 Grad Celsius. Diese Temperatur reicht aus, um Salzkristalle freizusetzen. „Ähnlich wie bei einem Aufenthalt am Meer atmen die Saunagäste die salzige Luft ein und profitieren von der gesundheitsfördernden Wirkung“, betont Kasten. Die Salzkristallwände werden zudem von einem orangefarbenen bis bläulichen Licht beleuchtet. Das Saunaerlebnis verbinde sich auf diese Weise mit einer Lichttherapie. So solle die Farbe Orange anregend wirken und die Kreativität wecken.

Lediglich Patienten mit Bluthochdruck und Funktionsstörungen der Schilddrüse sollten die Salzsauna meiden. Für alle anderen könne der Besuch eine ganz besonders entspannende Erfahrung werden. „Gerade für Schweriner mit Neurodermitis ist der Besuch hilfreich“, erzählt Karsten. Denn durch das Salz würde das Hautbild erheblich verbessert.

„In nur drei Wochen haben wir die Sauna gebaut, die Platz für 20 Frauen bietet“, so Karsten. 45 000 Euro soll der Bau gekostet haben. „Davon hat die Wohnungsgesellschaft Schwerin einen Anteil von 25 000 Euro gezahlt“, erläutert der „El Vita“-Geschäftsführer mit froher Miene. Die Räumlichkeiten des Fitnessstudios seien nämlich nur gemietet und so würde alles das, was fest eingebaut wird, dem Eigentümer übertragen. „Die Zusammenarbeit mit der WGS klappt wirklich wunderbar. Sie war uns bei diesem Projekt eine große Stütze“, unterstreicht Karsten.

Eine Tageskarte für das Frauenstudio in Zippendorf kostet 14,90 Euro, eine Zehnerkarte 129,90 Euro.

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