Kirchturmschmuck : Wetterhahn schmückt Gotteshaus in Kirch Stück

Frank Hayda (l.) und Thomas Fischer von der Metallbaufirma Fischer aus Mühlen Eichsen fertigten Wetterhahn, Kugel sowie Wetterfahne und montierten sie auf dem Kirchturm.
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Frank Hayda (l.) und Thomas Fischer von der Metallbaufirma Fischer aus Mühlen Eichsen fertigten Wetterhahn, Kugel sowie Wetterfahne und montierten sie auf dem Kirchturm.

Auch Kugel und Wetterfahne wurden auf das Dach aufgesetzt: Kosten übernimmt ein Spender aus Bonn

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08. Dezember 2014, 23:57 Uhr

Das Dach der Kirche Kirch Stück, das derzeit neu eingedeckt wird, schmückt jetzt ein mit Blattgold veredelter Wetterhahn samt Wetterfahne und Kugel. Aufgesetzt wurde das Ensemble in der vorigen Woche. Diesen besonderen Moment ließen sich Vertreter der Kirchengemeinde Alt Meteln-Cramon-Groß Trebbow, der Gemeinde Klein Trebbow und des Fördervereins nicht entgehen.

Während der Einweihung erläuterte Pastorin Anja Fischer die historische Bedeutung der Symbole. So stellt die Kugel die Erde dar, von der die Christen glauben, dass Gott sie erschaffen hat. Der Hahn ist nicht nur der erste, der die Sonne aufgehen sieht, sondern auch ein Wächter über die Wahrheit und darüber, wie wir mit der Wahrheit umgehen.

Die Kugel hat einen Durchmesser von 28 Zentimetern und bewahrt in ihrem Innern den aktuellen Gemeindebrief, Kopien des Vereinigungsvertrages der Kirchengemeinden Cramon, Alt Meteln und Groß Trebbow und eines Auszugs aus dem Amtsblatt der Nordkirche über die erfolgte Fusion Anfang 2014 sowie ein Schreiben des Spenders. Das ist Dr. Peter-Nils Evers aus Bonn, er hat die Kosten für diese Anschaffungen übernommen. Seine Vorfahren ruhen in einer der beiden Grabkapellen und hatten die Linden auf dem Kirch Stücker Friedhof gepflanzt. Dr. Evers ist direkter Nachfahre der Besitzer der früheren Erbpachtdomäne Klein Medewege und Mitglied des 2012 gegründeten Fördervereins der Kirche zu Kirch Stück. Für die Kirchengemeinde ist der neuen Wetterhahn etwas ganz Besonderes. Alten Postkarten zufolge gab es früher schon einen. Doch dieser ist auf unerklärliche Weise verschwunden.

Dank der Aktivitäten des Fördervereins der Kirche, der Kirchengemeinde sowie vieler Sponsoren und Förderer wurde der zuvor viele Jahre ungenutzten und maroden Kirche wieder Leben eingehaucht. Sie wird schrittweise saniert.

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