zur Navigation springen

Schlossfestspiele Schwerin : West Side Story: Proben beginnen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Vorbereitungen der Schlossfestspiele nehmen Fahrt auf: Kulisse wächst und Musical-Darsteller sprühen vor Elan und Spielfreude

von
erstellt am 17.Mai.2017 | 21:00 Uhr

Populäre Rhythmen, Tänzer, die vor Lebensfreude sprühen, eine berührende Geschichte und ein jugendlich-erfahrener Regisseur, der seine Begeisterung für Musical weitergeben kann – die West Side Story der Schweriner Schlossfestspiele ist in der Erfolgsspur. „Wir proben mit den Darstellern seit drei Tagen und es läuft super“, sagt Regisseur und Choreograf Simon Eichenberger. Der international arbeitende Schweizer ist in dem Metier zu Hause und schwärmt von der Regiearbeit in Schwerin: „Ich habe eine Vision für die Inszenierung der West Side Story und kann sie bei den Schlossfestspielen ideal umsetzen. Die richtige Besetzung ist die halbe Miete für den Erfolg dieses Stücks und wir haben erstklassige Darsteller engagieren können“, sagt Eichenberger zufrieden.

Die an den Romeo- und-Julia-Stoff angelehnte Liebesgeschichte inmitten des Kampfes zweier rivalisierender Gangs in New York spiele auf der Straße – also open air, wie die Schlossfestspiele. Das sei ein großer Vorteil. „Die West Side Story hat jeder schon mal gesehen. Unsere Produktion als Freiluft-Musical mit exzellenter Besetzung und großem Orchester zeigt den Unterschied“, wirbt Regisseur Simon Eichenberger.

Auch der musikalische Leiter der Schlossfestspiele, Generalmusikdirektor Daniel Huppert, freut sich schon auf das Sommer-Musical. „Das ist ganz fantastische Musik von Leonard Bernstein mit so legendären Songs wie ,Maria‘, ,Tonight‘, ‚I feel pretty‘ oder ,Somewhere‘. Es macht nicht nur Spaß, sie zu spielen, sondern ist auch sehr anspruchsvoll“, betont Huppert. Die Staatskapelle sehe dieser willkommenen Abwechslung erwartungsvoll entgegen, versichert er.

Die Premiere ist am 30. Juni. Es folgen 23 weitere Vorstellungen. Gespielt wird wie gewohnt auf dem Alten Garten, die Zuschauertraverse mit Platz für 1800 Besucher ist jedoch angewinkelt und erzeugt ein Stück Arena-Atmosphäre. „So bietet sich die Möglichkeit für das Publikum, sehr nahe am Geschehen dran zu sein“, erklärt Generalintendant Lars Tietje. Das Budget der Produktion bewege sich auf dem Niveau der Vorjahre, der Kartenverkauf laufe aber deutlich besser. Mehr als 20 000 seien bereits geordert worden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen