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23. Interkulturelle Wochen in Schwerin : "Wer offen ist, kann mehr erleben"

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Mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Markt werden am Sonntag die 23. Interkulturellen Wochen in der Landeshauptstadt eröffnet. Nach einem Grußwort beginnt um 14 Uhr das Festival der Kulturen auf dem Marktplatz.

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erstellt am 06.Sep.2013 | 07:22 Uhr

Schwerin | Mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Markt werden am morgigen Sonntag um 11 Uhr die 23. Interkulturellen Wochen in der Landeshauptstadt eröffnet. "Wir freuen uns, dass wir die im vergangenen Jahr begonnene Kooperation mit den Kirchen fortsetzen können", sagt Schwerins Integrationsbeauftragter Dimitri Avramenko. An den Gottesdienst schließt sich um 13 Uhr ein Grußwort von Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow an. Danach sprechen Vertreter der Religionsgemeinschaften. Um 14 Uhr beginnt das Festival der Kulturen auf dem Marktplatz. Die Besucher können sich auf ein attraktives Bühnenprogramm freuen, gestaltet von Einheimischen und Migranten. Außerdem werden sich Vereine und Institutionen mit Ständen präsentieren.

Bis zum 5. Oktober gibt es fast 40 Veranstaltungen

"Wer offen ist, kann mehr erleben", so lautet in diesem Jahr das Motto der Interkult urellen Wochen, die bis zum 5. Oktober fast 40 Veranstaltungen bieten, darunter Buchlesungen, Filmvorführungen, Workshops, ein politischer Stammtisch zu Fragen der Integration, ein Simultan-Schachturnier, sportliche Veranstaltungen, Konzerte und vieles andere mehr. Um das Thema "Mehrwert des Glaubens" geht es etwa gleich am kommenden Montag um 19 Uhr in einem offenem Forum, zu dem der Interreligiöse Dialog in die Schweriner Synagog e einlädt. "In diesem Jahr ist es gelung en, für vier Wochen ein anspruchsvolles Programm zu organi sieren. Ich danke allen Mitgliedern aus dem Netzwerk Migration, das in diesem Jahr zehn Jahre besteht, für ihre vielen Ideen und für ihre Tatkraft", so Dimitri Avramenko.

"Offenheit ermöglicht Begegnungen und durch Begegnung entsteht Vertrauen, das den Weg zu einer gemeinsamen Zukunft möglich macht. Offenheit beginnt in den Köpfen der Menschen. Offenheit beginnt mit der Kunst, zuzuhören. Offenheit ist eine Haltung, die eine vorurte ilsfreie Begegnung mit Menschen anderer Herkunft, anderer Kultur, anderer Hautfarbe, anderer Religion ermöglicht", sagt Oberbürgermeisterin Gramkow mit Blick auf das Motto der Interkulturellen Wochen. Offenheit, Toleranz und Dialog seien wichtige Voraussetzungen für das gemeinsame Zusammenleben in Schwerin. "Die Interkultu rellen Wochen fördern die Kommunikation unter den Kulturen und erweitern den gesellschaftlichen Horizont", so Gramkow.

Zeichen für ein friedliches und weltoffenes Schwerin setzen

Gemeinsam mit dem Aktionsbündnis für ein friedliches und weltoffenes Schwerin setze die Landeshauptstadt auch in diesem Jahr ein Zeichen für Tolera nz und gegen Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und rechtsextre mistisches Gedankengut, betont die Oberbürgermeisterin. "Es ist erfreulich, dass sich alle demokratischen Parteien und Wählervereinigungen der Lan deshauptstadt der Kampagne ,Kein Ort für Neonazis angeschlossen haben. Sie will Bürgerinnen und Bürger, zivil gesellschaftliche Initiativen und vor allem Jugendliche für demokratische Kultur gewinnen und dem Rechtsextremismus vor Ort entgegenstehen", so die Oberbürgermeisterin.

Die Landeshauptstadt und das Netzwerk Migration danken allen Förderern und Unterstüt zern der Interkulturellen Wochen , insbesondere dem Bildungsministerium, dem Ökumenischen Vorbereitungsausschuss, der Handwerkskammer und dem Nahverkehr.

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