Schweriner Kultur : Wenn eine Rothaut erzählt

Die beiden Vorleser, Gojko Mitic (l.) und Eberhard Görner, sind seit Jahren eng befreundet.
Die beiden Vorleser, Gojko Mitic (l.) und Eberhard Görner, sind seit Jahren eng befreundet.

Gojko Mitic trug mit Eberhard Görner den Roman „In Gottes eigenem Land“ vor

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27. November 2017, 16:00 Uhr

Er spielte jahrelang den Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg, war in zahlreichen Rollen in DEFA-Indianerfilmen zu sehen. Da war es nur logisch, dass Gojko Mitic die Abenteuer des Indianer-Häuptlings Fliegender Pfeil vorlas. Gemeinsam mit Eberhard Görner tat er das am Sonnabend im Schleswig-Holstein-Haus, wo Görner seinen Roman „In Gottes eigenem Land“ präsentierte.

Das bereits 2011 veröffentlichte Werk erzählt die wahre Geschichte von Heinrich Melchior Mühlenberg. Mühlenberg wurde als Pastor von Halle nach Pennsylvania in den USA gesandt, um dort die lutherische Kirche aufzubauen. Dabei kam es zu Konflikten mit den am Fluss Delaware ansässigen Indianern, dessen Häuptling der Fliegende Pfeil war. „Wir müssen mit den Christen reden, wenn nicht die Feuerwaffen sprechen sollen“, sagte dieser im Buch.

Abwechselnd trugen Gojko Mitic und Eberhard Görner die verschiedenen Perspektiven der Geschichte vor. Während der Autor des Romans teilweise sehr schlecht zu verstehen war, schaffte es Mitic mit seiner prägnanten Stimme die knapp 40 Zuschauer im Schleswig-Holstein-Haus in den Bann zu ziehen.

Die spannende Zeitreise wurde von der Rosa-Luxemburg-Stiftung MV organisiert.

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