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Zeitung für die Landeshauptstadt

25. September 2017 | 09:53 Uhr

Energieversorger erweitert : Wemag investiert Millionen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Stromsteuerung wieder in eigener Hand: Netzleitstelle am Hauptstandort soll bis 2017 gebaut werden

von
erstellt am 28.Mai.2014 | 12:00 Uhr

Der regionale Energieversorger Wemag wird künftig den Betrieb des Stromnetzes in Westmecklenburg und der Prignitz wieder selbst steuern. Diese Aufgabe wurde bisher von einem externen Dienstleister in Hamburg übernommen. „Die Energiewende und der Netzausbau verlangen zusätzliche Netzsteuerungsaufgaben, die wir noch besser im eigenen Haus lösen werden“, erklärt Thomas Pätzold, Technischer Vorstand der Wemag AG. Darüber hinaus werde die Netzleitstelle Dienstleistungen für weitere Partner anbieten und unter anderem auch die Überwachung des neuen Batteriespeichers Lankow übernehmen. Im Zusammenhang mit der neuen Netzleitstelle plant der kommunale Versorger die Errichtung eines zusätzlichen Verwaltungsgebäudes am Hauptsitz in Schwerin. Beide Vorhaben sind durch den Aufsichtsrat bestätigt. Für die Errichtung des neuen Gebäudes und die Einrichtung der Netzleitstelle investiert die Wemag insgesamt 5,1 Millionen Euro.

Die Wemag Netz GmbH betreibt in Westmecklenburg und Nordbrandenburg ein etwa 15 150 Kilometer langes Stromnetz. Dazu zählen Hochspannungs-, Mittelspannungs-, Ortsnetze sowie Netzstationen und Umspannwerke. Diese Anlagen werden rund um die Uhr von Spezialisten überwacht, auch um Stromflüsse zu regulieren oder beispielsweise auf die schwankende Einspeisung regenerativer Energien zu reagieren. „Der Betrieb der Leitstelle schafft elf neue Arbeitsplätze in Schwerin“, so Pätzold. Der Baubeginn ist für den Herbst dieses Jahres geplant, ein entsprechender Bauantrag wurde gestellt. Die Netzleitstelle soll 2017 ihren Betrieb aufnehmen.

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