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Benefiz-Konzert : Weltklasse-Jazz hilft sozialen Projekten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die 5. Schweriner Jazznacht ehrte den großen Schweizer Jazzaktivisten George Gruntz

Die Schweriner Schelfkirche hat in ihrer Geschichte bereits vielen musikalischen Gästen eine respektable Bühne geboten. Die 5. Schweriner Jazznacht „Jazz meets Business in Benefit“ stand am Sonnabend in dieser Tradition, präsentierte zweieinhalb unterhaltsame Stunden. Die Organisatoren hatten die NDR Bigband unter der Leitung von Jörg Joachim Keller eingeladen, ein Programm zu Ehren des im Jahr 2013 verstorbenen Jazzmusikers und Arrangeurs George Gruntz auszurichten. Der Schweizer hatte sich von Beginn an stark für die seit 2008 jährlich in Schwerin veranstaltete Benefizveranstaltung engagiert, diese durch seine Hilfe und Teilnahme zu einem überregional wahrgenommenem Höhepunkt im Kulturleben der Landeshauptstadt werden lassen.

Nach der intelligenten und fundierten Würdigung des Bandleaders Gruntz durch Johann Aeschlimann, Leiter der Kulturabteilung der Schweizer Botschaft, startete das Musik-Programm mit einem stimmungsvollen Akustik-Auftritt des Trios „Hautsch - Millot- Wollatsch“. Würde es in der Welt gerecht zugehen, müsste Sängerin Sandie Wollasch so bekannt sein wie Helene Fischer.

Im zweiten Teil der Jazznacht widmete sich die NDR Big Band mit furios dargebotenen Stücken von Coltrane, Monk und Mingus dem Arrangeur George Gruntz. Als Gast sorgte hier Weltklasse-Drummer Danny Gottlieb, langjähriges Mitglied der Pat Metheny Group, für Gänsehaut-Momente. Organisatorin Marianne Wöhrle freute sich am Ende nicht nur über das vorbildliche Engagement der 23 Sponsoren, sondern auch über einen gelungenen Jazz-Abend, dessen Erlöse an den Kunstverein Schwerin und die Stiftung Horizonte gehen.

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