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Zeitung für die Landeshauptstadt

17. Dezember 2017 | 15:10 Uhr

Kulturwerkstatt : Welche Rolle soll Kultur spielen?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schweriner sind eingeladen, auf der Konferenz am Sonnabend über die Zukunft von Kunst und Kultur in ihrer Stadt mitzureden

von
erstellt am 11.Jun.2014 | 07:45 Uhr

Durch immer neue Sparvorgaben für Schwerin wächst der Druck auf Kultur als so genannte freiwillige Aufgabe. Doch wo kann gekürzt werden und was ist unverzichtbar? Diese Frage wollen Stadtvertretung und Verwaltung nicht ohne die Macher und Nutzer beantworten. Auf der ersten Schweriner Kulturkonferenz setzten sich 2011 erstaunlich viele Akteure an einen Tisch, beschlossen – und realisieren seither – bessere Zusammenarbeit. Aber wo soll die Reise langfristig hingehen? Jetzt liegt das „Leitbild Kultur der Landeshauptstadt“ als Diskussionsangebot vor und soll in einer Kultur-Werkstatt am Sonnabend öffentlich diskutiert werden. Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow wirbt für breite Beteiligung.

Sie hält es für besonders wichtig, einen Konsens zu erreichen, der Kultur als grundlegende öffentliche Aufgabe der Kommune festschreibt. „Wir brauchen angesichts begrenzter finanzieller Ressourcen eine langfristige Strategie, die unseren kommunalen Kultureinrichtungen, aber auch dem vielfältigen bürgerschaftlichen Engagement Verlässlichkeit gibt. Wir wollen kulturpolitische Akzente setzen und Impulse geben“, erläutert Kulturdezernentin Gramkow die Ziele der Werkstattgespräche.

Diese sollen in drei moderierten Arbeitsgruppen laufen: Kultur und Stadtentwicklung, bürgerschaftliches Engagement für die Kultur in Schwerin und das Spannungsfeld von Event-Kultur und kultureller Grundsicherung.

Die Kulturkonferenz beginnt am Sonnabend um 10 Uhr in der Aula der Volkshochschule, Puschkinstraße 13. Nach der Präsentation des Arbeitspapiers durch Kulturbüro-Chefin Marita Schwabe und der Vorstellung der neuen Förderrichtlinien des Kultusministeriums durch Bereichsleiterin Dr. Kristina Süße beginnen um 13.30 Uhr die Workshops. Das Diskussionspapier ist bereits im Internet auf der Stadtseite veröffentlicht. Es beleuchtet sowohl Grundsatzpositionen wie das Recht auf Teilhabe am kulturellen Leben, die Rolle von kultureller Bildung und interkulturellem Dialog als auch den Stellenwert von Kunst und Kultur für die Lebensqualität der Schweriner und als Image- und Standortfaktor.

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