20 Fragen an : Weihnachtsmann träumt von Russland

Die kleine Lea ist eines von vielen Kindern, die dem Weihnachtsmann jeden Tag auf der Bühne  ihre Wünsche verraten.
Die kleine Lea ist eines von vielen Kindern, die dem Weihnachtsmann jeden Tag auf der Bühne ihre Wünsche verraten.

Der Alte mit dem Rauschebart hat derzeit viel zu tun, nimmt sich aber dennoch Zeit, um die 20 Fragen der SVZ zu beantworten

svz.de von
14. Dezember 2013, 16:00 Uhr

Jeden Tag von 16 bis 16.30 Uhr sitzt er auf der Hauptbühne des Weihnachtsmarktes und spricht mit Kindern über ihre Weihnachtswünsche, aber auch über lieb gewonnene Rituale unterm Tannenbaum. Kein Kind verlässt ihn ohne eine kleine Nascherei. Aber auch andernorts ist der Weihnachtsmann in diesen Tagen viel unterwegs und gern gesehener Gast. Trotz seiner knappen Zeit durfte Maren Ramünke-Hoefer dem Alten die 20 Fragen der SVZ stellen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Weihnachtsmann: Zurzeit auf dem Weihnachtsmarkt, auf der Bühne oder an der Pyramide gegenüber.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Ich würde mehr Geld für Kultur bereitstellen, denn jede Art von Unterhaltung gefällt mir gut und ist wichtig für alle Menschen. Der Weihnachtsmann beispielsweise geht auch sehr gerne mal in die Oper.
Wo kann man Sie in Schwerin am ehesten treffen?

Dort, wo die Kinder sind oder in den Spielwarenläden – da orientiere ich mich ein wenig und hole mir Anregungen für die Weihnachtswerkstatt.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ich habe meinen Beruf von der Pike auf gelernt und zuerst Geschenke eingepackt.

Und wofür haben Sie es ausgegeben?

Für meinen ersten Schlitten.

Was würden Sie gerne können?

Allen Kindern auf der ganzen Welt ihre Wünsche erfüllen. Vor allem den Kindern in den armen Ländern.
Was stört Sie an anderen?

Egoismus. Ich mag Menschen nicht, die zuallererst und nur an sich selbst denken.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Über einen Auftritt von Paul Panzer, den ich mir live angeguckt habe.
Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?

Ich bin mit meinem Rentierschlitten gegen einen Schneemann gestoßen und habe ihn leider umgefahren.
Wer ist Ihr persönlicher Held?

Da gibt es ganz viele, aber vor allem bewundere ich die fleißigen Elfen, die gerade in der Adventszeit in der Weihnachtswerkstatt ganz viel Arbeit haben.
Welches Buch lesen Sie gerade?

„Die Weihnachtsgans Auguste“ von Friedrich Wolf und Willi Glasauer.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

„Zwischen Frühstück und Gänsebraten“. Die ist Kult. Dabei kann ich am ersten Weihnachtsfeiertag so richtig entspannen.
Wo trifft man Sie eher: bei Fußball-, Handball- oder Volleyballspiel?

Ich bevorzuge die winterlichen Sportarten, beispielsweise Eiskunstlaufen oder Skispringen.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Den Osterhasen. Weil wir zu unterschiedlichen Zeiten aktiv sind, sind wir uns noch nie begegnet. Dabei arbeiten wir doch im selben Metier. Das gäbe bestimmt einen interessanten Erfahrungsaustausch.
Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Typische deutsche Gerichte sind mir am liebsten: Rouladen, Königsberger Klopse, Ente oder Grützwurst.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

„Alle Jahre wieder“ ist mein liebstes Weihnachtslied.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

An eine Tasse, die bei mir am Nordpol auf dem Schreibtisch steht mit der Inschrift: „Du setzt dich für die Schwächsten ein, dafür sei dir kein Dank zu klein.“ Ich weiß wirklich nicht, von wem ich die einmal bekommen habe, aber ich freue mich immer, wenn ich sie zur Hand nehme.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Väterchen Frost in Russland besuchen. Früher war ich sehr oft dort, habe Smolensk bei minus 40 Grad erlebt und schätze auch die Gastfreundschaft und die Kultur der Menschen dort.

Was werden Sie als Rentner machen?

Ein Weihnachtsmann geht nicht in Rente. Ich werde jedes Jahr im Dezember für leuchtende Kinderaugen und reichen Geschenkesegen sorgen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?

Frau Puppendoktor Pille, die am 18. Dezember nach Schwerin auf den Weihnachtsmarkt kommt.



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