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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. Oktober 2017 | 13:55 Uhr

Doppeltes Dorffest : Weihnachtsmänner nass gemacht

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Pinnow feiert am Goderner Strand: Badewannenregatta war stimmungsvoller Höhepunkt des gemeinsamen Festes

svz.de von
erstellt am 30.Jun.2014 | 10:00 Uhr

Der Sinnspruch  „Pinnow hat den See und Godern  den   Strand“ hat sich überlebt. Denn schon seit  Jahresbeginn 2012 bilden die Dörfer eine Gemeinde. Dass die Einwohner zusammengehören, zeigten sie beim Pinnower Dorffest am Goderner Strand. Und auch das Siegerteam der Badewannenregatta steht  dafür: Die Christenlehre-Kinder  aus  der Region  schafften in ihrer „Wurst-Tanik“ den Sieg.  „So gern wie heute  haben wir noch nie verloren“,   bekannten die  Pinnower Feuerwehrleute Harry und Krähe in ihren Knecht-Ruprecht-Kostümen.  Mit Schneeschiebern schaufelten sie ihren  Wasserschlitten  über die 100 Meter lange  Wettkampfbahn. Sehr zum Gaudi der  applaudierenden  Zuschauer am Ufer schob sich die „Wurst-Tanik“ kurz vor dem Ziel an die Spitze. Und anschließend wurden die Weihnachtsmänner richtig nass gemacht – beim Toben im Strandbad. Die Verlierer hatten damit  so viele Sympathien gewonnen, dass sie  den Publikumspreis  holten.  Bei diesem Mannschaftsduell an der Spitze blieben die Familienboote auf der Strecke. Doch das galt keineswegs für  Fantasie und Einsatz.

Dass die  Badewannenregatta am Goderner Strand  noch mehr Potenzial hat, zeigten  alle vier Teams und   die große Zuschauerschar.  Die ließ sich auch  vom Gewitterguss nicht schrecken und wartete  bei Kaffee und Kuchen im Festzelt,  bis es  wenigstens von oben wieder trocken war. Pastor Tom Ogilvie, der dieses Spektakel innerhalb des Festes organisiert hatte,  hofft nun sehr, dass im nächsten  Jahr  mehr Vereine und Familien   einsteigen.

 Das Dorffest war  aber keine  reine Gaudiveranstaltung.  Spaß und Information bot beispielsweise  das Pinnower Wissensquiz. Eine Frage: Wer wählt den Goderner Ortsvorsteher? Die richtige Antwort lautete: die Ortsteilversammlung. Und die  hatte unmittelbar vor dem Dorf- und Strandfest getagt. Mehr als 50 Goderner waren dabei. Sie bestätigten Volker Helms in seinem Ehrenamt, Mandy Bark  ist Stellvertreterin des Ortsvorstehers. Das Duo ist sich einig, dass zum Zusammenwachsen eine   bessere, alltagstaugliche Verbindung zwischen beiden Dörfern gehört. „Mit dem Bus nach Schwerin zu kommen, ist für die Goderner leichter, als  nach Pinnow zu fahren“, betont  Mandy Bark. Für Senioren wäre so ein Angebot sehr wichtig. Und auch für junge  Familien. Denn Kinder aus der gesamten Gemeinde besuchen  gemeinsam die Pinnower Kita. Der Schulbus aus Godern fährt  jedoch nach  Leezen, der aus Pinnow  nach Sukow.  Goderner Eltern, die ihr  Kind  zur Einschulung nicht aus der Gruppe reißen wollen, müssen   es selbst fahren.   „Mal sehen, wie wir das besser gestalten können“, blickt Helms voraus.  Für Anregungen und Fragen sind Helms und Bark offen. Alle 14 Tage am Donnerstag bieten sie  von 19 bis 20 Uhr   Sprechzeiten im Goderner   Feuerwehrhaus an. Los geht es am 4. Juli. 

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