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Zeitung für die Landeshauptstadt

22. November 2017 | 16:12 Uhr

Gädebehn : Weihnachtsflair auf dem Forsthof

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mehr als 500 Christbäume – von der Nordmanntanne bis zur Blaufichte – bot das Forstamt Gädebehn an

svz.de von
erstellt am 21.Dez.2015 | 16:00 Uhr

Diese Nordmanntanne soll es sein. Rüdiger Müller aus Zittow hält sie ein Stück ab, schaut sie noch einmal kritisch an. Er ist zufrieden mit der Wahl. Seine Kinder Vivien (11), Leonard (9) und Hugo (3) durften den Baum aussuchen. Und die hatten sich mehrheitlich für das etwa zwei Meter große Exemplar entschieden. Den Baum verstaute der Familienvater auf dem Autodach. Danach nahmen sich die Vier noch Zeit zum Schlendern über den weihnachtlich geschmückten Hof des Forstamtes Gädebehn. Dekoriert wird der Christbaum zu Hause aber erst am Heiligabend. Dann werde die ganze Familie mithelfen, sagt Rüdiger Müller, einschließlich seine Frau. Und der jüngste Spross der Familie, der neun Monate alte Enno, darf zuschauen.

Viele Familien nutzten am gestrigen Sonntag die Möglichkeit, in Gädebehn ihren Weihnachtsbaum zu holen. Zehn Mitarbeiter des Forstamtes standen den Kunden hilfreich zur Seite. „Wir bieten an die 500 Bäume an. Sie stammen zum Großteil aus der Plantage der Baumschule bei Gädebehn. Dazu gehören die Nordmanntannen und Küstentannen. Die wurden wenige Tage zuvor frisch geschlagen. Die Omorikafichten und Coloradotannen stammen aus dem dem Revier Gädebehn“, erzählt Ingo Nadler, Leiter des Forstamtes Gädebehn.

Und wer seinen Christbaum gar selber schlagen wollte, konnte auch das machen. Im Wald gleich nebenan wachsen Blaufichten und Fichten. Am gefragtesten aber seien nach wie vor die Nordmanntannen, so Nadler. Er rät, den Baum zu Hause gleich aus dem Netz zu nehmen, damit er sich wieder entfalten kann. Und wenn er am 24. Dezember geschmückt wird, soll er möglichst in einen mit Wasser gefüllten Baumständer gestellt werden. Dann halte der Christbaum länger.

Zahlreiche Stände – auch für Speis und Trank – lockten noch zum Verweilen, Kaufen und zum Klönen.

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