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Zeitung für die Landeshauptstadt

19. November 2017 | 17:18 Uhr

Altstadt : Weihnachtsessen ohne Grenzen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Familien aus der Propstei St. Anna und Caritas erwarten an diesem Heiligen Abend auch Gäste aus der Erstaufnahme in Stern Buchholz

svz.de von
erstellt am 16.Dez.2015 | 16:00 Uhr

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit.“ An dieses bekannte Adventslied erinnert Caritas-Mitarbeiterin Bernade Hartrampf-Yovogan, die in diesem Jahr wieder zum Vorbereitungsteam der Offenen Weihnacht gehört. „Wir singen das Lied gerne, denn es steht für die Erwartung auf den Heiland, Jesu Christ.“ Alle Menschen seien aufgerufen, die Türen und Tore im konkreten Sinn zu öffnen, sagt Hartrampf-Yovogan. „Jeder soll sein Herz öffnen für die Ankunft des Herrn.“

Weit geöffnet sind am Heiligen Abend wieder die Türen des Bernhard-Schräder-Hauses in der Klosterstraße – zur Offenen Weihnacht. Das Besondere in diesem Jahr: Auch Flüchtlinge christlichen Glaubens aus der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Stern Buchholz werden an der Feier teilnehmen. „Wir rechnen mit 30 bis 40 Personen“, erklärt Hartrampf-Yovogan. Das Technische Hilfswerk werde den Transport der Asylsuchenden übernehmen.

Familien aus der Propstei St. Anna und die Caritas laden am 24. Dezember im Schräder zur Feier für alle Menschen ein, die Heiligabend nicht allein sein möchten. Los geht es um 18.30 Uhr. Es gibt ein warmes Abendessen. Propst Horst Eberlein liest die Weihnachtsgeschichte.

Um die 80 Gäste kommen traditionell zur Offenen Weihnacht. Mit den Flüchtlingen aus Stern Buchholz könnte sich die Zahl der Teilnehmer durchaus auf mehr als 100 erhöhen. Der Platz im Erdgeschoss des Schräder-Hauses reiche aus, betont Hartrampf-Yovogan. „Notfalls stellen wir noch Tische im Flur auf.“ Kein Besucher solle abgewiesen werden.

Möglich wird die Feier auch in diesem Jahr durch Spenden und die Unterstützung von Sponsoren. Und wieder werden es Freiwillige sein, die Kaffee kochen, das Essen auftragen und Geschirr abwaschen. „Wo kann ich am Heiligen Abend schon in so viele dankbare Gesichter schauen“, sagte im vergangenen Jahr eine Schwerinerin, die regelmäßig bei der Offenen Weihnacht hilft. Es sei einfach ein schönes Weihnachtsgefühl, mit vielen Menschen gemeinsam zu singen, erklärte sie.

Ja, es werden bei der Feier in der Klosterstraße wieder die altbekannten Lieder angestimmt. Sicher auch das Lied, das die Ankunft des Herrn ankündigt. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit.“

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