Schweriner schulplanung : Weichen gestellt für die Bildung

Die Tage des Unterrichts in Containern neben der John-Brinckman-Schule sind gezählt. 2019 soll dort der Schulneubau für eine Grund- und Regionalschule stehen.
Die Tage des Unterrichts in Containern neben der John-Brinckman-Schule sind gezählt. 2019 soll dort der Schulneubau für eine Grund- und Regionalschule stehen.

Stadtvertreter beschließen langfristige Planung bis 2020 mit Neubau von Schulen, Horten und Förderzentrum

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14. Juni 2016, 21:00 Uhr

Zukunftssicherheit für Schüler, Eltern und Lehrer: Die Stadtvertretung hat im Block die Schulentwicklungsplanung für Schwerin bis 2020 beschlossen. Damit haben die Kommunalpolitiker den Weg frei gemacht sowohl für kurzfristig notwendige Maßnahmen zur Bewältigung der steigenden Schülerzahlen als auch für langfristige Planungssicherheit. Die Landeshauptstadt wird drei neue Schulen und ein Förderzentrum bauen sowie Sporthallen und Horte.

Konkret bedeutet dies: Neubau einer dreizügigen Grundschule an der Lagerstraße binnen eines Jahres – sie wird bereits zum Schuljahr 2017/2018 in Betrieb gehen. Neubau einer vierzügigen Grundschule am Standort der John-Brinckman-Schule bis zum Schuljahr 2019/2020 und Neubau einer dreizügigen Regionalschule für den erweiterten Innenstadtbereich bis zum Schuljahr 2019/2020 neben der Brinckmanschule. Deren altes Gebäude wird Hort. Neue Sporthallen wird es an der Grundschule Lankow geben und an der Lagerstraße, dort möglicherweise eine gemeinsame mit dem Campus am Ziegelsee.

Klarheit bringt die Schulentwicklungsplanung auch für das Sprachheilpädagogische Förderzentrum und beendet langwierige Zukunftsdebatten. „Bis zum Schuljahr 2020/2021 soll es in seiner jetzigen Form erhalten bleiben. Danach soll die sprachheilpädagogische Förderung unter dem Dach eines gemeinsamen Förderzentrums in der sanierten Grundschule am Fernsehturm angeboten werden“, sagte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Dieser Planung gab die Mehrheit der Stadtvertreter ihre Zustimmung und lehnte mit 24 zu 17 Stimmen den Antrag der Unabhängigen Bürger ab, das bisherige Förderzentrum in der alten Form zu erhalten. „Wir haben mit dem Beschluss zur Schulentwicklungsplanung eine klare Perspektive abgesteckt, der Antrag der Unabhängigen ist überflüssig“, sagte SPD-Stadtvertreter Eberhard Hoppe. „Damit setzt Schwerin auch ein deutliches Zeichen in Sachen Inklusion“, erklärte Hennig Foerster, Fraktionsvorsitzender der Linken.

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