Gebühren : Wasserpreise eingefroren

Die Preise bei Trink- und Abwasser bleiben stabil.  Fotos: Daniel Reinhardt/dpa
Die Preise bei Trink- und Abwasser bleiben stabil. Fotos: Daniel Reinhardt/dpa

Obwohl das Land die Entnahme-Gebühr verdoppelt, können Zweckverbände Radegast und Schweriner Umland ihre Preise stabil halten

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01. Januar 2016, 19:18 Uhr

Gute Nachricht auch aus dem Zweckverband Radegast mit Sitz in Holdorf: Für rund 27 000 Verbraucher, darunter die Einwohner der Gemeinden Brüsewitz und Cramonshagen, bleiben die Wasserpreise im kommenden Jahr stabil. Erhöhungen gibt es weder im Trink- noch im Abwasser. „Ja, es stimmt. Bei uns bleibt alles beim Alten“, sagt Geschäftsführerin Claudia Westphal. Und das, obwohl Mecklenburg-Vorpommern den so genannten Wasser-Cent zum 1. Januar verdoppelt. Mussten die Zweckverbände bislang fünf Cent pro geförderten Kubikmeter Wasser als Entnahme-Entgelt ans Land zahlen, so sind es ab 2016 stolze zehn Cent. Das Land kann auf Mehreinnahmen in Millionenhöhe hoffen.

Kritiker der Entgelt-Erhöhung hatten Preissteigerungen beim Endverbraucher befürchtet. Der Zweckverband Radegast konnte das vermeiden. „Jedes Jahr im dritten Quartal überrechnen und passen wir alle Kalkulationen für das Folgejahr an. Seit 2009 sind unsere Trinkwasserpreise konstant, weil wir diese auskömmlich kalkuliert haben“, erklärt Westphal. Die Abwasserpreise hat der Zweckverband Radegast in der Vergangenheit sogar dreimal gesenkt.

Schon Anfang Dezember hatte der Zweckverband Schweriner Umland mit Sitz in Plate stabile Gebühren für Trink- und Abwasser beschlossen – für 2016 und 2017 (SVZ berichtete). Dieser Zweckverband vertritt die Stadt Crivitz und alle weiteren Gemeinden im Schweriner Umland.

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