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Zwischenstopp in Godern : Wasser, Wild und verzauberte Orte

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Egal ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee – Winfried Thalmann kennt rund um und sogar auf dem Pinnower See viele schöne Ecken

von
erstellt am 31.Jul.2017 | 08:00 Uhr

Sommer, Sonne, Strand – davon kann Winfried Thalmann in diesen Wochen kein Lied singen, denn Klärchen lässt den Goderner immer öfter im Stich. Dennoch ist sein Ausflugstipp für Gäste der Goderner Strand. „Hier ist es auch an trüben Tagen wunderschön und man muss ja nicht immer einen Sonnenbrand mit nach Hause nehmen“, sagt er mit einem Augenzwinkern. So ganz hat der Strand-Pächter die Hoffnung auf Badetage am Pinnower See aber noch nicht aufgegeben. „Wir haben hier beste Badewasserqualität und einen zauberhaften Naturstrand – da muss selbst die Sonne mal ein Einsehen haben und scheinen“, sagt er und lacht. Doch die Liste der Ausflugsmöglichkeiten, die Thalmann empfiehlt, ist lang. So gebe es einen schönen Wanderweg einmal um den See und dieser habe besonders für Frühaufsteher seinen Reiz. „Wenn man recht früh morgens unterwegs ist, dann sieht man hier das Reh, das sich auf den Weg aus dem Wald an den See zur Tränke macht“, erzählt der Goderner.

Abends in der Dämmerung lasse sich auch der Waschbär oder der Biber beobachten. „Der Weg allein ist schon eine Wanderung wert, denn auf der einen Seite ist der Wald, auf der anderen der urwüchsige Abhang zum See. Immer wieder schimmert er silbern durch das dicke Blattwerk der Bäume“, beschreibt Winfried Thalmann die Route. Eine kleine Rast empfiehlt er am Steinernen Tisch. Denn gut 800 Meter vom Start am Strand in den Wald hinein gibt es einen verwunschenen Ort. Seit wann der Tisch dort steht, wisse niemand so genau. Es gibt eine Sage, wonach der Großherzog dort mit dem Teufel Karten gespielt hat und der Großherzog seinen guten Geist – das Petermännchen – aus dem Schloss mitgebracht hatte. Das Petermännchen sollte aufpassen, dass der Teufel nicht schummelt. Der Großherzog gewann das Spiel und der Teufel schlug vor Wut so stark auf den Tisch, dass dieser zu Stein erstarrte.

In dem See selbst gibt es zwei Inseln, die Winfried Thalmann ebenfalls weit oben auf seiner Ausflugsliste hat: Flankenwerder und Fischwerder. „Sie sind mit dem Boot zu erreichen und verfügen über versteckte, aber sehr reizvolle Strände“, verrät der 63-Jährige.

Auch ein Tauchgang sei, so Thalmann, im Pinnower See durchaus lohnenswert. „Wir haben hier regelmäßig Taucher zu Gast und da das Wasser sehr klar ist, gibt es viel zu sehen“, schiebt er hinterher.

Und wenn er seinen Gästen das Ganze auf einen Blick zeigen möchte, fährt er mit ihnen zum Flugplatz. „Ob nun mit dem Segelflieger oder einer kleinen Motor-Maschine, das Areal rund um den Pinnower See ist aus der Vogelperspektive einfach atemberaubend“, gerät er ins Schwärmen.

Und selbst in den Winter-Monaten lohne sich ein Spaziergang am See oder durch die Mischwälder der Region. Die Zeit von Dezember bis März verbringt er seit zwei Jahren im Schweizer Kanton Graubünden – zum Arbeiten. „Aber nach Godern komme ich immer gern wieder zurück, denn nirgends ist der Sommer schöner“, versichert Winfried Thalmann.

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