Sauberes Schwerin : Waschen im großen Stil

Bis zu 20 Kilogramm  fassen die großen Maschinen in Andre Kühns Waschcenter am Margaretenhof.
Bis zu 20 Kilogramm fassen die großen Maschinen in Andre Kühns Waschcenter am Margaretenhof.

Bei Andre Kühn am Margaretenhof drehen sich 15 Trommeln im Salon

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25. Januar 2018, 23:15 Uhr

In Zeiten, in denen fast in jedem Haushalt eine Waschmaschine steht, sind die Waschsalons auf dem Rückzug. Auch in Schwerin gibt es nur noch zwei von ihnen. Mit solch einem Geschäftsmodell seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, das ist nicht einfach. Das sagt jedenfalls einer, der seit sechs Jahren einen Waschsalon betreibt. „Ich mache das neben meinem Hauptjob in einer Agentur“, sagt Andre Kühn. Kühn ist Anfang 50, trägt einen grauen Bart, Brille, hat ein ruhiges Gemüt und Spaß daran, einen Waschsalon zu führen. „Ich habe den Laden hier von Hamburgern übernommen.“ Der Laden, das ist ein großer, lang gezogener Raum mit Neonlicht an der Decke und 15 Waschmaschinen an den Wänden. Doch wer benutzt sie? Vom Junggesellen bis zum Rentner-Paar – die Kundschaft ist so bunt gemischt wie die Wäsche, die sich in den Trommeln dreht. Die sind teilweise viel größer als die herkömmlichen Maschinen. „Wir haben Industriewaschmaschinen, die direkt mit Warmwasser gefüllt werden“, erklärt er. Das sei effizienter und schonender für die Wäsche. Große Trommeln, die seien auch besonders begehrt bei Schwerinern, die aus dem Urlaub kommen. „Manche kommen direkt vom Flughafen zu mir und legen los“, erzählt Kühn.

Daunendecken, auch die lassen sich gut in die vier 20-Kilogramm-Geräte stopfen. Kühns Tipp, damit sie wieder schön geschmeidig werden: „Wir legen ein paar Tennisbälle mit rein. Das lockert die Daunen auf.“

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