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Zeitung für die Landeshauptstadt

25. November 2017 | 10:51 Uhr

Herzen ohne Grenzen : Was geschah hier vor 70 Jahren?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der Franzose Mariuse Amoudruz war 1941 bis 45 Kriegsgefangener und arbeitete auf einem Hof bei Schwerin – Familie sucht Spuren

von
erstellt am 27.Mai.2015 | 12:00 Uhr

Wer kann helfen? Die Tochter von Mariuse Amoudruz, eines Franzosen, der von 1941 bis 1945 als Kriegsgefangener in Deutschland im so genannten Stammlager STALAG II A, Kommando 962, inhaftiert war, sucht Spuren ihres Vaters. „Sie hat sich deshalb an unseren deutsch-französischen Verein Herzen ohne Grenzen mit der Bitte um Unterstützung gewandt“, berichtet Vereinsmitglied Georges Roume. Frau Guffond, die Tochter von Mariuse Amoudruz, habe herausgefunden, dass ihr Vater während seiner Kriegsgefangenschaft auf einem Bauernhof bei Schwerin gearbeitet habe und mit der Tochter des Besitzers befreundet gewesen sei. Auf zwei Fotos aus dieser Zeit sei das gut zu erkennen.

„Unsere Hoffnung ist, dass wir durch eine Veröffentlichung vielleicht den Besitzer des Bauernhofes oder Nachbarn ausfindig machen können, die anhand der Bilder erkennen, wo sich dieser Bauernhof befindet oder befand“, erklärt Georges Roume im Telefongespräch mit unserer Redaktion.

„Frau Guffond ist sehr interessiert, die Spuren ihres Vaters zu finden und würde gern mit der deutschen Familie in Kontakt kommen, bei der ihr Vater als Kriegsgefangener während des Zweiten Weltkrieges gearbeitet hat“, versichert Georges Roume. Seine Bitte an die Leser der Schweriner Volkszeitung lautet: „Wenn Sie einige Information dazu haben, können Sie mich kontaktieren. Meine Adresse lautet: Georges Roume, 17 Chemin de Picpierre, 42800 Rive de Gier, Frankreich, per E-Mail an georges.roume@orange.fr oder unter den Telefonnummern 0033 (0) 603583124 oder 477751676.


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