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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. Oktober 2017 | 08:04 Uhr

Besserer Verkehrsfluss : Wartezeit verkürzt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ampel an Güterbahnhofstraße ist nicht mehr an die am Bade-Platz gekoppelt, sondern schaltet bei Bedarf

von
erstellt am 10.Feb.2015 | 12:00 Uhr

An der neuen Linksabbiegerspur in Richtung Güterbahnhofstraße sorgte in den vergangenen Tagen die imposante Ampelanlage mit Steuerungskamera bei manchen Fußgängern wie Autofahrern für Verstimmung. Gefühlt zeigte sie minutenlang Rot, obwohl für den Abbiegewilligen nicht erkennbar war, warum. Nach öffentlicher Kritik unserer Zeitung versprach der für den Verkehr zuständige Dezernent Bernd Nottebaum: Er wolle die Ampel persönlich testen. Das und die Analyse seiner Mitarbeiter aus dem Amt für Verkehrsmanagement hatten Folgen: Die Ampel wird jetzt anders geschaltet. Das verkürzt Wartezeiten.

Bislang galt: Die neue Ampel an der Einmündung zur Güterbahnhofstraße musste sich nach der Schaltung der Ampel am Bürgermeister-Bade-Platz richten. Beide waren gekoppelt. Das bedeutete, dass auch an dieser Einmündung im Tages- und Spitzenverkehr eine Umlaufzeit von 100 Sekunden geschaltet wurde.

In diesen 100 Sekunden gab es nur bestimmte, festgelegte Zeiten, in denen die einzelnen Signale angesteuert, sprich ausgelöst werden konnten. Somit konnte es passieren, dass ein Linksabbieger oder ein Fußgänger zum Queren des Obotritenringes im ungünstigsten Fall kurz oder sogar direkt nach Ende der Freigabezeit für sein Signal eine Anforderung setzte, lautet die Erklärung aus der Stadtverwaltung. Und so entstanden Wartezeiten bis zur nächsten Erlaubniszeit seines Signals. Besonders wenn es keinen Verkehr gab, wurden diese Wartezeiten als sehr lang empfunden, hieß es aus dem städtischen Amt für Verkehrsanlagen.

Dabei war das Ansinnen verständlich: Die Verkehrsströme vom Bürgermeister-Bade-Platz kommend sollen ungehindert den Knotenpunkt Güterbahnhofstraße passieren können. Dabei ist die Verwaltung allerdings von „einer vollen Verkehrsbelastung der Anlagen“ ausgegangen, wie es heißt. Doch während der jetzigen Verkehrsanalyse konnte festgestellt werden, „dass derzeit ein geringeres Verkehrsaufkommen als vor der Baustellensituation besteht“.

Deshalb hat die Stadt jetzt entschieden, bis auf Weiteres die Ampel an der Güterbahnhofstraße mit voll verkehrsabhängiger Steuerung zu schalten. Die Erlaubniszeiten der Signale sind also nicht mehr auf bestimmte Zeitfenster eingeschränkt, sondern werden nach der Anforderung ausgelöst. Das Ergebnis: Die Wartezeiten sind deutlich kürzer. Die Stadt will auch künftig die Verkehrssituation weiter beobachten, teilte sie mit. Das sei ein übliches Verfahren.

 

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