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Zeitung für die Landeshauptstadt

16. Dezember 2017 | 23:43 Uhr

Holperpisten in Schwerin : Warten auf Bautrupp

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Auf vielen Strecken in der Stadt ist der Asphalt hinüber, wenn nicht sogar weg / Die Stadt flickt jedoch nur an einigen Problemstellen

von
erstellt am 20.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Kaputte Straßen gibt es in der Landeshauptstadt an vielen Stellen. Besonders dramatisch ist es jedoch auf der Ludwigsluster Chaussee zwischen dem Abzweig zur Schleifmühle bis zur Kreuzung am Ostorfer Ufer. Regelmäßig beschweren sich Leser am „heißen Draht“. Auch bei der Stadt ist das Problem nicht neu. Doch leider fehlt das Geld. „Für 2015 ist hier keine Deckenerneuerung vorgesehen. Durch die Ablösung des Dünnschichtbelages ist eine kleine Kante vorhanden, die lediglich eine Komforteinbuße darstellt. Weiterhin steht das weitere Vorgehen bezüglich der Stadionbrücke aus“, erklärte Stadtsprecherin Michaela Christen auf Nachfrage der Redaktion.

Gleichen Unmut gibt es bei den Schwerinern über den Zustand der Ratzeburger Straße. Auch hier ist der Asphalt an vielen Stellen bis auf die Pflastersteine abgefahren. „Reparaturen sind dort immer wieder mal, aber eine Instandsetzung ist vorerst nicht geplant“, erklärte Ilka Wilczek, Werkleiterin der SDS.

Auf der Sanierungsliste der SDS stehen für 2015 jedoch nur die Lübecker Straße, Zum Kirschenhof, Alte Dorfstraße, Am Hang, Consrader Weg, Schweriner Straße, Werner-Seelenbinder-Straße, Lerchenstraße und Cottbusser Straße. Für diese Bereiche sind laut Christen großflächige Straßeninstandsetzungsarbeiten geplant. Die Realisierung und die Bauzeiten stünden jedoch in Abhängigkeit zu den anderen Straßenbauvorhaben, erforderlichen Sperrgenehmigungen und der Finanzierbarkeit. „Hinzukommen noch zahlreiche kleinflächige Einzelprojekte, sodass für dieses Jahr etwa 150 Maßnahmen angedacht sind“, sagte die Pressesprecherin. Laut Wirtschaftsplan des SDS beträgt das geplante Budget für die Unterhaltung der Straßen, Gehwege und des Verkehrsgrüns innerhalb des Gesamthaushaltes der Stadt rund 4,1 Mio. Euro. „Solange der Haushalt aber noch nicht vom Innenministerium bestätigt ist, stehen noch alle Maßnahmen unter Vorbehalt“, betont Christen.

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