Freizeit : Warsower Kufenspaß im Flutlicht

Warmlaufen fürs Eishockeytraining: Die Warsower und Kothendorfer können seit Montag ihre eigene Bahn nutzten.
Warmlaufen fürs Eishockeytraining: Die Warsower und Kothendorfer können seit Montag ihre eigene Bahn nutzten.

Frost lässt Herzen der Eishockeyspieler höher schlagen: Eisbahn am Wasserwerk bespielbar

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06. Januar 2016, 12:00 Uhr

Der Frost zu Jahresbeginn kam mehr als 20 Männern und Jungs aus Warsow und Kothendorf gerade recht: Denn so kann das zum örtlichen Sportverein gehörende Eishockeyteam endlich einmal wieder auf der eigenen Eisbahn trainieren und spielen. „Als fürs Wochenende fallende Temperaturen mit Frost von minus 10 Grad angesagt wurde, hatten wir schon darauf gehofft, aufs Eis zu können“, erzählt Enrico Templin. Und wirklich: Am Montagmorgen war die etwa 10 Zentimeter starke Wasserschicht auf der 36 mal 17 Meter großen Fläche neben dem Wasserwerk gefroren. Noch für den gleichen Abend wurde das erste Training angesetzt. „Das kommt gerade recht“, berichtet Robert Wick. „Schließlich treten wir am Wochenende in Malchow bei den Stadtmeisterschaften für Freizeitmannschaften an. Das ist ein echter Höhepunkt für uns.“ Dass Wintersportfans dorthin fahren, ist zudem kein Zufall: Die Eishallen in Malchow und Wismar sind bevorzugten Trainingsorte der Kufenflitzer aus Warsow und Kothendorf. Auf auf der Eisbahn des Schweriner Weihnachtsmarktes war das Team zuletzt regelmäßig aktiv. „Doch am liebsten spielen wir auf unserer eigenen Eisfläche“, betont Robert Wick. Nur leider ist das eher selten der Fall. Im vorigen Winter war es gar nicht möglich. Im Winter davor konnten die Eishockeyspieler wenigstens einmal kurzzeitig aufs eigene Eis. Und der aktuelle Winter ist auch eher ein Spätstarter.

Die Warsower und Kothendorfer wollen das derzeitige Frostwetter nun ausnutzen. Für jeden Abend um 18 Uhr haben sie sich verabredet. Früher geht es nicht. Denn die meisten der Männer müssen tagsüber arbeiten. Da es nach Feierabend schon dunkel ist, knipsen die Spieler das Flutlicht an. Denn auch daran hatten die Warsower und Kothendorfer gedacht, als sie 2011 und 2012 die Bahn errichteten – mit viel Eigenleistung und der Unterstützung durch die Gemeinde und örtliche Sponsoren.

Seitdem ist die Begeisterung für Eishockey in Warsow und Umgebung stetig gewachsen. Mehr als 20 Spieler gehören jetzt zum Team, wenn auch nicht immer alle dabei sein können. Die sind sich aber einig, dass das Frostwetter ruhig länger als vorhergesagt anhalten könnte. Doch wenn die Prognosen stimmen und es zum Wochenende taut, ist es mit dem Eisvergnügen am Warsower Wasserwerk vorerst wieder vorbei.

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