Eishockey für alle : Warsower jagen dem Puck hinterher

Haben  Spaß auf dem Eis: Die Männer vom Eishockeyclub Warsow/Kothendorf und Kinder der Gemeinde waren in diesen Tagen regelmäßig  auf ihrer Natureisbahn zu finden – zum Eishockeyspielen oder Schlittschuhlaufen.
Haben Spaß auf dem Eis: Die Männer vom Eishockeyclub Warsow/Kothendorf und Kinder der Gemeinde waren in diesen Tagen regelmäßig auf ihrer Natureisbahn zu finden – zum Eishockeyspielen oder Schlittschuhlaufen.

Große und kleine Wintersportfans vergnügen sich auf der selbst gebauten Eisbahn des Eishockeycklubs

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02. Februar 2014, 08:00 Uhr

Es ist schon dunkel an diesem Abend, als die ersten Eissportfans am alten Wasserwerk in Warsow eintreffen. Einige Kinder drehen auf den Kufen ihre Runden, darunter ein vierjähriger Knirps. Und auch der zwölfjährige Kevin Kohfeldt aus Warsow läuft sich langsam warm. „Ich bin gern auf dem Eis, das macht hier richtig Spaß“, sagt er. Und wenn die Großen da sind und in voller Eishockeykluft auflaufen, spielt er mit. Da ist es unwichtig, dass er nicht dem Eishockeyclub (EHC) Warsow/Kothendorf angehört. Hier stehe der Spielspaß im Vordergrund, betont Enrico Templin, der sich im Club, eine Sparte des Sportvereins Warsow, stark engagiert. Zu dieser Trainingsrunde haben die Warsower auch Spieler aus Schwerin eingeladen. Zwischendurch wechseln Eishockeyspieler und Schlittschuhläufer. Denn letztere sollten nicht zu kurz kommen.

„Wir können unsere Eisbahn ja nur zeitlich begrenzt nutzen“, sagt Templin. In dieser Wintersaison war das erstmals am 25. Januar möglich. „Da hatten wir Temperaturen um die zwölf Grad Minus. Es tummelten sich viele auf der Fläche: Schlittschuhläufer und Eishockeyspieler. Wir versuchen immer, dass beide Gruppen zum Zuge kommen. “ Zwischendurch wurde die Bahn einmal präpariert: Wasser aufgespritzt, das bei den Temperaturen gleich froh. Gestern wollten die Wintersportfans die Fläche erneut nutzen. Ob das noch am Wochenende möglich sein wird, ist sehr fraglich. Die Meteorologen haben angekündigt, dass es wieder wärmer wird, so Enrico Templin. Er selbst würde sich freuen, wenn es in den folgenden zwei Wochen kälter ist, damit sich die Ferienkinder der Gemeinde hier austoben können.

Die Mitglieder des Eishockeyclubs selbst nehmen noch an einem Fan-Turnier in einer Rostocker Eishalle teil, und auch in Malchow laufen sie noch in einer Halle auf. „Wir sind auch froh, dass wir in der Weihnachtszeit auf der Kunst-Eisbahn in Schwerin spielen können“, betont Templin. Der Warsower selbst spielt zudem noch in einem Hamburger-Team mit. Schließlich hat er hier einige Jahre gearbeitet. Und jetzt, da er eine Firma im Warsow hat, hält er den Kontakt. Ihm und anderen Sportbegeisterten ist es zu verdanken, dass es die Eisbahn – 36 mal 17 Meter groß – in Warsow überhaupt gibt. „Wir haben mit Unterstützung der Gemeinde diese Bahn selbst angelegt und sogar für Flutlicht gesorgt“, erklärt er. In einem beheizbaren Bauwagen können sich die Spieler umziehen – und auch mal zusammensitzen.

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