Casting : Vortanzen für die Rocky-Horror-Show

Frauke, Leo und Jacy (v.l.) freuen sich nach dem Casting, für die Show engagiert zu sein.
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Frauke, Leo und Jacy (v.l.) freuen sich nach dem Casting, für die Show engagiert zu sein.

Schweriner Jugendliche verstärken Ensemble des Theaters beim Kult-Musical

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25. November 2014, 16:00 Uhr

Ralph Reichels Inszenierung der Rocky Horror Show mit Markus Wünsch in der Hauptrolle hat Kult-Status in Schwerin. Seit der Premiere 2004 hat es Dutzende Aufführungen im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters gegeben – alle ausverkauft. „Auf Wunsch des Publikums werden wir im Februar, wenn eigentlich Theaterferien sind, die Show erneut für zwei Wochen ins Programm nehmen“, sagt der Regisseur.

Da es seit der Premiere aber viele personelle Veränderungen im Ensemble des Theaters gegeben hat, müssen einige Rollen neu besetzt werden. Dafür war jetzt ein Casting für junge Sänger und Tänzer angesetzt. Katharina Schmidt, Assistentin des Ballettdirektors, Dramaturgin Julia Korrek und Regisseur Reichel schauten sich die mehr als 30 Bewerber an.

Dazu gehörten die 18-jährige Jacy und die 16-jährigen Frauke und Leo. „Ich habe von einer Freundin vom Casting erfahren und mich gleich angemeldet. Ich tanze schon lange und stehe gern auf der Bühne und bei so einer Show mitmachen zu dürfen ist doch total interessant“, sagt Frauke zu ihrer Bewerbung.

Ähnlich ging es auch Jacy. „Als ich davon gehört habe, dass für Rocky Horror wieder junge Leute gesucht werden, habe ich mich gleich bei Hannelies Höchel, der Leiterin der Statisterie, nach dem Casting erkundigt. Ich singe und bewege mich gern und glaube, das könnte passen.“

Das gilt keineswegs nur für Mädchen. Auch Leo hatte sich beworben. „Beim Vorsingen war ich schon ein bisschen aufgeregt, aber das Tanzen war dann einfacher, da habe ich von Lysistrate einige Erfahrungen mitgebracht“, erzählt der 16-Jährige.

Die drei und 17 weitere junge Leute haben den Test bestanden. „Alle Bewerber waren sehr engagiert. Wir haben gezielt nach Persönlichkeiten mit Ausdruckskraft gesucht und viele Talente gefunden“, sagt Katharina Schmidt. Doch bis zu den Aufführungen im Februar liege noch ein gutes Stück Arbeit vor allen.

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