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Zeitung für die Landeshauptstadt

18. Dezember 2017 | 04:27 Uhr

Ärger der Woche : Vorsicht, Pfützen in Krebsförden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Anwohner sind genervt vom schlechten Zustand der Dorfstraße und des Gehwegs und wundern sich über eine Bushaltestelle

svz.de von
erstellt am 13.Feb.2016 | 16:00 Uhr

Der Zustand der Dorfstraße in Krebsförden ärgert die Anwohner. Am „Heißen Draht“ der SVZ machen sie sich Luft. „Ob im asphaltierten Abschnitt, oder da wo gepflastert ist – bei Regen stehen überall große Pfützen.“ Als Grund mutmaßen die Krebsfördener die Belastung durch große Baufahrzeuge. Richtige Gehwege gäbe es nicht, auf dem unbefestigten Randstreifen könne man nur schlecht laufen. Und wenngleich auch einige Straßenlampen schon neu sind, so gibt es immer noch die uralten Stahlbetonmasten. Wird das Dorf Krebsförden also zum vergessenen Stadtteil?

Offenbar nicht. Die Dorfstraße ist so desolat, dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist. „Wir sorgen nur noch für die Verkehrssicherheit“, sagt Ilka Wilczek von den Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen. Der Fachdienst Verkehrsmanagement will die Straße „grundhaft“ erneuern, also quasi neu bauen – mit einem ordentlichen Belag, mit Fußwegen und Straßenlampen. Angemeldet ist der Bedarf für 2017. Ob aber das Geld im Finanzplan eingestellt wird, werden die Haushaltsverhandlungen Ende des Jahres zeigen.

Von der Sanierung der Dorfstraße ist auch abhängig, ob der Nahverkehr weiter ins Dorf hinein fährt. Denn die Krebsfördener wundern sich schon einen ganze Weile, warum in der Straße Hinter der Schmiede zwei Bushaltestellen gebaut wurden, die noch nie von einem Bus angefahren wurden. „Als der Projektträger das Baugebiet Sonnenwiese entwickelt hat, haben wir darum gebeten, gleich die Haltestellen entsprechend zu bauen“, sagt Nahverkehrschef Norbert Klatt. Dort sollen einmal die Busse der Linie 7 halten. „Dazu muss aber erst die Dorfstraße saniert werden“, sagt Nahverkehrschef Klatt.

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