Ex-Schwimmhalle Lankow : Von Zirkeltraining bis Aqua-Zumba

Foyer mit Schwimmbad-Charakter: Besucher besichtigen den Gemeinschaftsbereich mit original Startblock.
Foyer mit Schwimmbad-Charakter: Besucher besichtigen den Gemeinschaftsbereich mit original Startblock.

Zirkeltraining im Wasser: Im neuen Komplex am Fliederberg geht es auch in Zukunft sportlich zu

svz.de von
06. Februar 2018, 20:55 Uhr

Das alte 25-Meter-Becken ist verschwunden. Zumindest fast. In der alten Schwimmhalle am Fliederberg kann dennoch wieder geschwommen werden. Ulrich Bunnemann, Architekt und Bauherr, ist dafür verantwortlich.

Der größte Anteil des alten Beckens wurde mit einer Decke versehen und dient nun als Keller. Dem kleineren Teilstück wurde seine ursprüngliche Funktion zurückgegeben. „Aus dem alten Becken ist ein neues entstanden. Die Länge entspricht der ehemaligen Breite“ sagt Bunnemann. Auf einer Länge von zwölf Metern kann geschwommen werden. Breit ist das Becken vier Meter.

Kerstin Massel hat in der Schwimmhalle das Sagen. Sie ist Chef-Kursleiterin und somit verantwortlich für das neue Angebot, das von Schwimmkursen, über Aqua Zumba und Aqua-Zirkeltraining bis hin zu Aquafitness reicht. „Wir bieten verschiedene Fitnesskurse an“, sagt Massel. Diese richten sich an Schwangere, Frauen nach der Geburt oder an Jedermann. Auch über Babyschwimmen wird noch nachgedacht. Die Wassertiefe sei mit 1,35 Meter ideal für die geplanten Anforderungen. Die Beckengröße ermögliche zudem eine gute Betreuung für kleine Gruppen von zehn bis zwölf Teilnehmern. „Die private Atmosphäre wird ein großer Vorteil für eine individuelle Betreuung“, betont Kerstin Massel. Unterstützt wird sie von mehreren Kursleitern, die auf die speziellen Bedürfnisse der Gruppen abgestimmt sind. Bis die Kurse allerdings starten können, stehen noch letzte Tests der Wasserqualität an. Mitte Februar soll die Schwimmhalle ihren Betrieb aufnehmen.

Das Gebäude steht dank seiner besonderen Dachkonstruktion unter Denkmalschutz. Sie erinnert an Wellen und wirkt für den Betrachter dynamisch. Nachdem die Halle lange leer stand, konnte Bunnemann sie vor dem geplanten Abbruch retten. Neben dem Badebereich sind 16 Maisonette- und Etagenwohnungen mit einer Wohnfläche von 60 bis 100 Quadratmetern entstanden. Zwei Drittel sind bereits vermietet. Beim Umbau legte Bunnemann auf ökologische Baustoffe Wert. Der Umbau ist gelungen, findet auch SVZ-Leser Manfred Sauer: „Diese Verbindung Wohn- und Badekultur hat mich begeistert.“

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