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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. November 2017 | 05:02 Uhr

Jugend Musiziert : Von Phil Collins inspiriert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schlagzeuger Finn Hennes ist einer von 22 Schwerinern, die zum Bundesfinale von „Jugend musiziert“ nach Hamburg fahren

von
erstellt am 19.Mai.2015 | 16:00 Uhr

Der 13-jährige Finn Hennes spielt seit fünf Jahren Schlagzeug. Gemeinsam mit Georg Brückmann und Kiyo Schaal hat er sich für das Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ qualifiziert, das zu Pfingsten in Hamburg ausgetragen wird. Insgesamt werden 22 junge Schweriner daran teilnehmen.

Warum aber entscheiden sich Jungs ausgerechnet für das Schlagzeug? Finn Hennes erzählt, er habe damals Phil Collins an diesem Instrument im Fernsehen gesehen und sei so begeistert gewesen, dass er es auch mal ausprobieren wollte – und es gefiel ihm, er blieb dabei. Inzwischen spielt er bereits sämtliche Percussion-Instrumente wie Pauken, Marimba oder Xylophon. Die kommen übrigens auch alle im Ensemble beim Bundesfinale zum Einsatz.

Darauf haben sich die drei Jungs vom Konservatorium intensiv vorbereitet. Sie trafen sich in den vergangenen Monaten selbst an den Wochenenden mit ihrem Lehrer Christian Tiron zum Üben.

Insgesamt kommen von der städtischen Musikschule 14 Finalisten. „Das sind rund ein Viertel aller Teilnehmenden, die aus Mecklenburg-Vorpommern kommen“, sagt stolz Christina Lüdicke, stellvertretende Direktorin des Konservatoriums. Nach Hamburg fahren neben den drei Schlagzeugern Georg Brückmann, Finn Hennes und Kiyo Schaal noch Christoph Paschen, Emilia Hempel, Jonas Reinhold (Gesang), Antonia Dietrich (Blockflöte), Jakob Elias Schünemann (Fagott), Amelie Möbius, Eva Gasparyan, Johanna Mill, Charlotte Kuffer (Querflöte), Carla Henze (Oboe) und Heinrich von Campe (jugendlicher Klavierbegleiter). Hinzu kommen acht Nachwuchstalente von Ataraxia: Das sind die Saxofonisten Sophie Elisabeth Schröder, Hendrik Marin, Sönke Weißer, Alexander Prill und Tom Roth sowie Antonia Dietrich (Blockflöte), Lukas Lützow (Oboe) und Nele Christoph (Musical).

Die Zeit zwischen Landes- und Bundeswettbewerb haben sie gut genutzt und fleißig geübt. Zudem haben sie intensiv mit ihren Lehrern gearbeitet und sich bei verschiedenen Professoren Tipps geholt, um ihr Programm zu perfektionieren, so Christina Lüdicke vom Konservatorium und Beate Breustedt von Ataraxia.

Aus Schwerin nimmt übrigens auch ein Erwachsener am Bundeswettbewerb teil: Volker Ahmels, der Direktor des Konservatoriums, wurde in die Bundesjury berufen.



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