Besuch bei den Gewinnern : Von Forschern und Schach-Assen

Freuen sich über ihre neue Forscherhütte: Die Kinder aus der Kita Pumuckl gehen auf eine Entdeckungsreise in die Natur.
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Freuen sich über ihre neue Forscherhütte: Die Kinder aus der Kita Pumuckl gehen auf eine Entdeckungsreise in die Natur.

Kita Pumuckl und Grundschule Lankow haben Geld aus dem Kids Award von SVZ und PSD Bank gut angelegt

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05. Juli 2015, 09:00 Uhr

Emil durfte bei der das Band durchschneiden, Elias hielt bei der Eröffnung das Kissen für die Schere. Die beiden Jungen sind mächtig stolz auf das neue Forscherhaus im Garten der Kita Pumuckl. Auch die anderen Kinder konnten es kaum erwarten, das kleine Holzhaus endlich in Besitz zunehmen. Mit Lupen, Mikroskopen und Keschern dürfen die Mädchen und Jungen nun auf Entdeckungsreise in ihrer Umgebung gehen. Denn zum Forscherhaus gehört auch eine komplette Forscherausstattung.

„Wir sind der SVZ und der PSD Bank sehr dankbar für die Unterstützung, die es uns ermöglicht, das Projekt Forscherhaus umzusetzen“, sagt Kita-Leiterin Ursula Riegner. Bei dem Wettbewerb „Kids Award“ hatte die Kita Pumuckl die Jury begeistert und für ihr Umweltprojekt den ersten Preis erhalten: 1600 Euro. Selbstständig können die Kinder jetzt Insekten und Pflanzen im Garten der Kita in der Paulsstadt untersuchen. Alle notwendigen Materialien finden sie in der Blockhütte, die bereits um eine Terrasse und ein Sonnensegel erweitert wurde.

Acht Projekte, die die Kreativität von Kindern fördern, waren beim „Kids Award“ ausgezeichnet worden – mit Preisgeld im Wert von insgesamt 6300 Euro. Mit 1000 Euro ging die zweithöchste Summe an die Schach-Asse der Grundschule Lankow. „Wir haben Schachspiele und Schachuhren sowie Übungshefte von dem Geld gekauft“, berichtet die stellvertretende Schulleiterin Birgit Kröger. An der Grundschule Lankow beherrsche fast jeder Schüler das Spiel der Könige. In den ersten und zweiten Klassen sei Schach sogar Unterrichtsfach. „Schach fördert nicht nur die Konzentration und das logische Denken, sondern zum Beispiel auch das soziale Miteinander und sogar das Leseverständnis“, erklärt Kröger. So nehme die Grundschule Lankow jetzt an einer Studie der Uni Rostock teil, bei der die positiven Effekte des regelmäßigen Schachspiels wissenschaftlich beleuchtet würden.

Für die Kinder freilich steht der Spaß im Vordergrund. „Schach ist spannend“, sagt Erstklässler Dominik. „Am schönsten ist es, wenn man gewinnt“, meint Mitschülerin Lilly.

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