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Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft : Von alter Platte keine Spur mehr

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft erweitert die „Seeterrassen“: Von der WGS gekaufter Block nach Umbau bezogen

von
erstellt am 26.Okt.2016 | 05:00 Uhr

Das Wohnquartier „Seeterrassen“ ist nicht nur ein Schmuckstück, sondern auch bei Mietern sehr gefragt. Seit 2009 hat die SWG die „Seeterrassen“ nach und nach entwickelt – zu einem Modellprojekt. 142 Wohnungen wurden in den vergangenen Jahren im Quartier an der Wuppertaler Straße zurückgebaut, 168 umfassend saniert und 38 neu errichtet. Knapp 40 individuell gestaltete Mietergärten gibt es heute im Quartier, das von der Pilaer, der Vaasaer und der Wuppertaler Straße umschlossen wird. Insgesamt mehr als 16 Millionen Euro hat die Schweriner Wohnungbaugenossenschaft (SWG) dort investiert.

Treffpunkt im Wohngebiet ist der grüne Innenhof, an dem gleich zwei Architekturbüros mitgearbeitet haben. Mehrere tausend Stauden wurden gepflanzt, ebenso rund 60 Bäume, darunter Arten wie Säulenkirsche, Zierapfel, Rotdorn und Felsenbirne. Es gibt einen kleinen Spielplatz mit Geräten in den Farben der Wohnungsbaugenossenschaft – Grün, Orange und Blau.

In diesem Jahr hat die Genossenschaft eine weitere Lücke geschlossen im Quartier. Sie hat auch den Wohnblock Wuppertaler Straße 26-29 umgebaut. Aus ehemals fünf Aufgängen wurden vier, aus früheren 50 Wohnungen 24. Im Juli wurden sie bezogen. Einige der früheren WGS-Mieter sind wieder zurückgezogen in ihr altes Wohnquartier.

Das Gebäude Wuppertaler Straße 26-29 gehörte früher einmal der Wohnungsgesellschaft Schwerin (WGS). „Wir haben es erworben, zurückgebaut und saniert“, erklärt SWG-Abteilungsleiterin Gabriele Szymanski. Eine Besonderheit: Die acht Parterre-Wohnungen sind auf der Terrassenseite über eine Rampe barrierefrei zu erreichen. „Die Mieter unserer Erdgeschosswohnungen sind aber alle noch gut zu Fuß“, berichtet Szymanski. Der behindertengerechte Zugang sei aber eine baurechtliche Vorschrift gewesen.

An der Stirnseite hat die Genossenschaft nicht einen kompletten, sondern nur einen halben Aufgang abgetragen. Dadurch seien dort großzügige Wohnküchen möglich geworden, erklärt Szymanski. Alle Wohnungen verfügen in den beiden Obergeschossen über einen großen und einen kleinen Balkone, die mit einem Durchgang verbunden sind.

 

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