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Junge Unternehmen in Schwerin : Vom Sattel aus die Welt erobern

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

„Red Rebane“-Chef Christian Karius will mit einer praktischen Fahrradtasche den Markt revolutionieren

svz.de von
erstellt am 29.Aug.2017 | 08:00 Uhr

Den eigenen Traum verwirklichen – und damit Geld verdienen. Diesen Wunsch haben viele Schweriner. Aber in die Selbstständigkeit trauen sich nur wenige, schließlich ist dieser Schritt mit viel Verantwortung und Risiko verbunden. In der Landeshauptstadt gibt es dennoch einige junge Unternehmer, die ihren Traum in die Tat umsetzen möchten. Heute erzählt Christian Karius von „Red Rebane“.

Emsiges Treiben herrscht in der Werkstatt in der Möwenburgstraße. Die fünf Mitarbeiter von „Red Rebane“-Gründer Christian Karius schneiden Formen aus und nähen die einzelnen Stücke zusammen. Am Ende der Fertigung stehen in der kleinen Werkstatt Gürtel- und Fahrradtaschen sowie Rucksäcke in Pappkartons bereit zur Auslieferung. „Vor vier Jahren bin ich mit dem Fahrrad über die Alpen gefahren und habe festgestellt, dass es keine guten Fahrradtaschen gibt“, erzählt Karius. Diese Angebotslücke will der Schweriner schließen und startete mit der Produktion seines Rucksacks.

Jetzt, ein Jahr nach der Gründung seiner GmbH, beschäftigt er drei Festangestellte, eine Ein-Euro-Jobberin und eine Praktikatin. Der Erfolg gibt ihm recht: Die Rückmeldungen der Kunden seien durchweg positiv und Karius ist auf vielen Messen dabei. Jetzt will er mit dem „Purist Pro“ den Sprung in die breite Öffentlichkeit schaffen. „Unser neues Produkt ist eine Kombination aus Rucksack und Fahrradtasche, die es so bisher noch nicht gab“, erklärt der 34-Jährige. Um die nötige finanzielle Unterstützung zu erhalten, nutzen Karius und sein Freund und gleichberechtigter Kollege Stephan Porth die Crowdfunding-Plattform „Kickstarter“. „Dort können Interessierte in unterschiedlichen Stufen unser Projekt finanzieren“, erläutert Karius.

Dabei spiele es jedoch nur eine untergeordnete Rolle, ob die Finanzierung im Internet am Ende positiv enden wird. „Unser ,Purist Pro‘ kommt auf jeden Fall auf den Markt. Schöner wäre es aber, wenn wir es schaffen würden“, sagt der passionierte Fahrradfahrer.

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