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Zeitung für die Landeshauptstadt

21. November 2017 | 03:51 Uhr

Baugeschehen : Vollsperrung endet im Oktober

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bauarbeiten in der Schelfstraße sind nach der Einwohnerversammlung umgeplant worden: Komplette Erdarbeiten vorgezogen

von
erstellt am 18.Aug.2014 | 08:00 Uhr

In Leserbriefen und Anrufen an unserem „Heißen Draht“ machten mehrere Schelfstädter ihrem Ärger Luft, dass es bereits jetzt eine Vollsperrung der Schelfstraße gibt. „Auf der Info-Veranstaltung für Anwohner am 8. Mai im Rathaus hieß es, dass vom 2. Juni bis zum 1. August der östliche und vom 4. August bis zum 2. Oktober der westliche Gehweg saniert werden würde. In dieser Zeit sollte die Schelfstraße gegebenenfalls nur einspurig, aber doch durchgängig befahrbar bleiben. Erst ab 6. Oktober war wegen der Sanierung von Fahrbahn, Parkstreifen und Einmündung zur Knaudtstraße die Vollsperrung des Straßenabschnitts vorgesehen“, fasst es unser Leser A. Schodrowski zusammen. „Schon auf der Info-Veranstaltung im Mai trat deutlich zutage, dass das Amt für Verkehrsmanagement sich über die geplanten Baumaßnahmen und damit verbundene Beeinträchtigungen für die Schelfstädter nur sehr wenige Gedanken gemacht hatte.“ Auf Fragen und Anregungen der Anwohner habe der Vertreter des Amtes genervt reagiert und war viele Antworten schuldig geblieben, schildert unser Leser. „Dass der ursprünglich bekannt gegebene Ablaufplan nun plötzlich umgeworfen und die Vollsperrung kurzerhand zwei Monate vorverlegt wird – selbstverständlich ohne die Anwohner darüber zu informieren – passt da nur ins Bild…“

Die Veränderung des Bauablaufes hat indes zwei Gründe und sei nach Auskunft der Stadt durchaus normal. Die ausführende Baufirma müsse die Arbeiten den technologischen Notwendigkeiten anpassen, hieß es. Und das betraf vor allem die Zufahrt zur Ecolea-Schule. Die sollte nämlich für die Feuerwehr ständig gewährleistet sein. Doch angestrebte Varianten waren nicht zufriedenstellend – weder für die Bauleute noch für die Feuerwehr. So entschied sich die Baufirma in Absprache mit der Stadt, in diesem Bereich überhaupt noch nicht zu bauen. Das ermöglichte eine weitere Effektivierung der Abläufe, heißt es aus dem Amt für Verkehrsmanagement. Durch die zeitliche Vorverlegung der Vollsperrung gibt es so gut wie keine Gefahr mehr, mit den Asphaltierungsarbeiten in eine Frostperiode zu kommen. Der Großteil könne vorher erledigt sein. Nach jetziger Planung wird die Schelfstraße – noch etwas eingeschränkt – vom 10. Oktober an wieder befahrbar sein.

Nach der baulichen Gestaltung der Straße ist es möglich, beidseitig neben der Fahrbahn Parkstreifen anzuordnen. Die Fahrbahn soll künftig eine Breite von 6,25 Meter erhalten. In die Parkstreifen werden Bäume gepflanzt. Die Gehwege sind beidseitig mit je 2,10 Meter nutzbar. Die Fahrbahn erhält Asphalt, die Parkstreifen Großpflaster, die Gehwege gelbes Klinkerpflaster mit Mosaikpflasterstreifen zur Angleichung an die Gebäude. Der rund 150 Meter lange Straßenabschnitt zwischen der Knaudt- und der Landreiterstraße soll einschließlich aller Tiefbauarbeiten der Stadtwerke bis Ende des Jahres fertig sein.

Die Stadt will anschließend auch den Bereich zwischen Schelfmarkt und Landreiterstraße asphaltieren – nach der Komplettsanierung inklusive Parkstreifen, Gehwege und Beleuchtung.

 



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