Kunst und Handwerk : Volkskundemuseum geht auf die Besucher zu

Folk im Museum: Dr. Ralf Gehler (l.) probt mit dem Windros-Orchester.
Folk im Museum: Dr. Ralf Gehler (l.) probt mit dem Windros-Orchester.

Städtische Kultureinrichtung arbeitet mit Partnern zusammen, um mehr Veranstaltungen anzubieten

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17. November 2015, 16:00 Uhr

Die Leiterin des Freilichtmuseums für Volkskunde in Mueß, Gesine Kröhnert, blickt voller Vorfreude auf den letzten Höhepunkt des Jahres, den Kunsthandwerkermarkt „Winter-Sonnen-Werke“, der am 19. und 20. Dezember das Veranstaltungsjahr im Museumsdorf beenden wird. „Wir erwarten wieder 3000 bis 4000 Besucher, so dass wir das Jahr mit rund 25 000 Besuchern abschließen können.“ Um die Attraktivität dieses Marktes, der sich mit Authentizität und Vielfalt von anderen Weihnachtsmärkten deutlich abhebt, noch weiter zu erhöhen, wird er erstmalig auf die andere Seite der Straße umziehen. „Wir haben mit dem Windros-Festival der Folk-Musik sehr gute Erfahrungen mit unserem neuen Veranstaltungszentrum gemacht. Das wollen wir nutzen“, erläutert die Museumschefin.

Das Folk-Festival habe noch eine weitere Richtung gewiesen, ergänzt ihr Stellvertreter Volker Janke: Veranstaltungen bringen zusätzliche Gäste ins Museum. Angesichts der Personalknappheit suche sich das Museum deshalb Partner, mit denen diese durchgeführt werden können. „Mit der Fritz-Reuter-Bühne des Staatstheaters funktioniert das seit Jahren hervorragend, mit dem Kochstammtisch unseres Fördervereins und dem Kinningshus auch. Und das Zentrum für traditionelle Musik als Träger des Windros-Festivals habe sich auch als zuverlässiger, potenter Partner erwiesen. „Tanz auf Hufe V“ wird es künftig mehrfach im Jahr geben“, so Janke.

Doch jetzt heißt es für die drei Museumsleute, die Katen und Häuser winterfest zu machen, das Kulturgut aus den unbeheizten Gebäuden zu sichern, die Sammlungsbestände aufzuarbeiten und Neuzugänge einzuordnen sowie die Sonderausstellungen für 2016 vorzubereiten. Zum Saisonstart im März wird die Arbeit von Präparator Klaus-Dieter Jost vorgestellt, im Juli ein Blick auf den regionalgeschichtlichen Wert des Bildjournalismus geworfen. Aufgearbeitet werden die Ausstellungen zur Imkerei und Schulgeschichte.

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