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Tote Möwe am Schweriner See : Vogelgrippe: Leezen und Cambs im Fokus

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Neuer Fall bei einer Möwe im Schweriner Stadtgebiet – Beobachtungsgebiet im Umland weitet sich aus

von
erstellt am 12.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Gestern wurde ein neuer Fund von Vogelgrippe durch den Landkreis Ludwigslust-Parchim bestätigt. „Eine auf der Schwaneninsel in Schwerin gefundene Möwe war mit dem hochpathogenen Virus H5N8 infiziert“, erklärte gestern Kreis-Sprecher Andreas Bonin. Das Sperrgebiet innerhalb von Schwerin verändert sich kaum. Denn erst vor wenigen Tagen wurde auf der Toteninsel im Ostorfer See ein infizierter Silberreiher gefunden (wir berichteten). Das Sperrgebiet gilt für die Stadtteile Altstadt, Dwang, Feldstadt, Gartenstadt, Großer Dreesch, Neue Gartenstadt, Lewenberg, Ostorf, Paulsstadt, Sachsenberg, Schelfstadt, Schelfwerder, Werdervorstadt, Weststadt und die Insel Kaninchenwerder.

Im Schweriner Umland weitet sich das Beobachtungsgebiet nun auch auf die gesamten Gemeinden Leezen, Klein Rogahn und Pinnow aus. Neu betroffen sind Cambs, Cambser See sowie Kleefeld Siedlung. Das Beobachtungsgebiet erstreckt sich zudem über den Crivitzer Ortsteil Augustenhof, den Sukower Ortsteil Zietlitz, den Ort Genven sowie die Ortslage Langen Brütz.

Für diese Bereiche gelten die vom Landkreis angeordneten Richtlinien, die auf der Internetseite des Kreises gestern erneut veröffentlicht wurden. So gilt für die Beobachtungsgebiete neben der Stallpflicht für Geflügel auch, Haustiere wie Hund und Katzen nicht frei herum laufen zu lassen. Für die nächsten 30 Tage darf kein Federwild in den betroffenen Bereichen gejagt werden, es sei denn, es wurde eine Ausnahmegenehmigung erteilt, betont Andreas Bonin.

Bürger, die sich unsicher sind, ob und wenn von welchen Vorschriften sie betroffen sind, können auf einer interaktiven Karte des Landkreises dies überprüfen. „Die Suchmaske ist so eingerichtet, dass der Nutzer lediglich seinen Ort eingeben muss und dann bekommt er angezeigt, welcher Status für den Bereich gilt“, erklärt der Kreissprecher.

 

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