Interkulturelle Wochen Schwerin : „Vielfalt verbindet“ lautet das Motto

Mit einem Festival der Kulturen wurden die Interkulturellen Wochen auch im vergangenen Jahr auf dem Markt eröffnet.
Mit einem Festival der Kulturen wurden die Interkulturellen Wochen auch im vergangenen Jahr auf dem Markt eröffnet.

Interkulturelle Wochen starten am kommenden Sonntag mit Gottesdienst und Festival der Kulturen. Bis zum 4. Oktober sind mehr als 40 Veranstaltungen geplant

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04. September 2017, 12:00 Uhr

Begegnungen, Ausstellungen, Foren, Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen und sportliche Wettkämpfe – die Interkulturellen Wochen in der Landeshauptstadt haben auch in diesem Jahr wieder jede Menge zu bieten. „Vielfalt verbindet“ lautet das Motto. Los geht es am kommenden Sonntag, 10. September, mit einem bunten Programm auf dem Markt.

Um 11 Uhr laden die Kirchen zum Ökumenischen Stadtgottesdienst ein. Gegen 13 Uhr legen Vertreter der Religionen dar, warum für sie Vielfalt nicht trennt, sondern verbindet. Oberbürgermeister Rico Badenschier spricht ein Grußwort. Musikalisch umrahmt werden die Ansprachen durch den Menschenrechts-Chor der Schweriner Gruppe von Amnesty international. Um 13.30 Uhr startet auf der Bühne am Markt dann das traditionelle Festival der Kulturen mit sportlichen und künstlerischen Beiträgen. Eine Besonderheit in diesem Jahr wird um 15 Uhr das Internationale Festival „Pontijskaja Arena“ sein, das Kinder und Jugendliche aus Kiew mit Akrobatik, Kleinkunst, Gesang und Tanz gestalten.

„Viele Menschen sind in den vergangenen Jahren in die Landeshauptstadt gekommen, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung in ihrer Heimat geflohen sind“, sagt Oberbürgermeister Badenschier. Um die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern, sei in
der Landeshauptstadt bereits viel getan worden. „Wir werden den Bemühungen um Integration auch weiterhin große Aufmerksamkeit widmen“, versichert Badenschier.

„Die Zugezogenen bereichern unsere Stadt und natürlich auch die Interkulturellen Wochen“, erklärt Schwerins Integrationsbeauftragter Dimitri Avramenko. „Ich freue mich auf ein buntes Programm, das von uns gemeinsam mit alten und neuen Mitstreitern organisiert und gestaltet wird.“

Bis zum 4. Oktober und noch darüber hinaus sind mehr als 40 Veranstaltungen geplant, darunter mehrere Foren des Interreligiösen Dialogs, eine Fotoausstellung, zu der Flüchtlingskinder Bilder in Schwerin gemacht haben. Geflüchtete werden durch die Volkshochschule zu einer Schwerin-Führung eingeladen. Außerdem stehen ein Kinder-Sportfest, ein multikulturelles Fußballturnier, ein internationales Gorodki-Turnier und eine Theateraufführung gegen Gewalt und Rassismus – „Instant Acts“– auf dem Programm.

Am 3. Oktober, dem Tag der Offenen Moschee, öffnen die beiden muslimischen Gemeinden in Schwerin ihre Tore für Besucher.


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