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Interkulturelle Woche Schwerin : „Vielfalt – das Beste gegen Einfalt“

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Interkulturelle Wochen starten am 11. September mit Gottesdienst und Festival der Kulturen. Der Annette-Köppinger-Preis wird zum vierten Mal verliehen

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erstellt am 07.Sep.2016 | 12:00 Uhr

„Vielfalt – das Beste gegen Einfalt“, so lautet in diesem Jahr das Motto der Interkulturellen Wochen. Vom 11. September bis 4. Oktober gibt es mehr als 40 Veranstaltungen, die den Zusammenhalt der Religionen und Kulturen in der Stadt stärken sollen. Als Höhepunkt wird am 3. Oktober zum vierten Mal der „Annette-Köppinger-Preis für Integration und Menschlichkeit“ vergeben.

Eröffnet werden die Interkulturellen Wochen am kommenden Sonntag um 11 Uhr mit einem ökumenischen Stadtgottesdienst auf dem Markt. Gegen 13 Uhr gibt es dann ein Grußwort von Stadtpräsident Stefan Nolte, danach legen Vertreter der Religionen dar, wie sie im gegenseitigen Austausch erleben, dass Vielfalt das Beste gegen Einfalt ist. Musikalisch umrahmt werden die Ansprachen unter anderem durch das Schweriner Konservatorium. Um 14 Uhr startet auf der Bühne am Markt das traditionelle Festival der Kulturen mit vielen unterschiedlichen künstlerischen Beiträgen. Es besteht auch die Möglichkeit zu einem interkulturellen Training unter freiem Himmel. Außerdem werden sich Vereine und Verbände mit Informationsständen präsentieren.

„Im vergangenen Jahr sind viele Menschen in die Landeshauptstadt gekommen, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung in ihrer Heimat geflohen sind. Auch Schwerin hat die Geflüchteten aufgenommen und willkommen geheißen. Jetzt beginnen die weitaus wichtigeren Integrationsprozesse“, sagt der Schweriner Integrationsbeauftragte, Dimitri Avramenko. „Die Zugezogenen bereichern unsere Stadt und natürlich auch die Interkulturellen Wochen. Ich freue mich auf ein buntes Programm, das von uns gemeinsam mit alten und neuen Mitstreiterinnen und Mitstreitern organisiert und gestaltet wird“, unterstreicht Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Sie dankt allen haupt- und ehrenamtlich Tätigen in der Stadt, die in der zurückliegenden Zeit Großartiges im Bereich der Integration der zugewanderten Menschen geleistet hätten und immer noch leisteten. „Die Hilfsbereitschaft und Kreativität in unserer Stadt ist überwältigend“, so Gramkow.

Dieses Engagement spiegelt sich auch im Programm der 26. Interkulturellen Wochen wider, das von Begegnungen, Ausstellungen und Foren, über Konzerte und Workshops und bis zu sportlichen Wettkämpfen reicht. So haben etwa junge Syrer, Afghanen und Kurden gemeinsam eine Fotoausstellung vorbereitet, gibt es wieder ein Diskussionsforum in der Schweriner Synagoge, darf auch das internationale Gorodki-Turnier nicht fehlen. Am 3. Oktober, dem Tag der Offenen Moschee, öffnen die beiden muslimischen Gemeinden in Schwerin ihre Tore für Besucher.

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