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Schweriner Gesichter : Viele Kultur-Pläne in der neuen Heimat

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Karola und Bruno Klausmann aus Düsseldorf verbringen Lebensabend in Schwerin

von
erstellt am 15.Mär.2017 | 23:37 Uhr

Vom Rheinland in den Nordosten der Republik: Vor 15 Jahren waren Karola und Bruno Klausmann zum ersten Mal in Schwerin – und haben sich spontan in die Stadt verliebt. So sehr, dass die beiden Düsseldorfer nun beschlossen haben, ihren Lebensabend in Mecklenburg-Vorpommern zu verbringen. „Uns gefallen die Natur und die vielen kulturellen Angebote in Schwerin“, sagt Bruno Klausmann. „Und die Nähe zur Ostsee“, ergänzt seine Frau.

Ihr Haus in Düsseldorf haben die Klausmanns verkauft und in Schwerin eine gemütliche Wohnung bezogen. In ihrer neuen Heimat wollen der ehemalige Verwaltungsbeamte und die frühere Sekretärin das Rentnerdasein genießen, sich aber auch aktiv einbringen. „Ich habe in Düsseldorf ehrenamtlich Deutsch-Unterricht für Flüchtlinge gegeben“, erzählt Karola Klausmann, die auch in Schwerin schon einen Kreis von Zuwanderern um sich geschart hat, die sie
beim Spracherwerb unterstützt. Die 72-Jährige gibt zudem Nachhilfe-Stunden in der Fritz-Reuter-Schule.

Bruno Klausmann spielt leidenschaftlich gern Gitarre, würde seine Begeisterung für das Instrument gerne an junge Menschen weitergeben. „Ich habe deshalb schon Kontakt mit einer Schule aufgenommen“, sagt der 65-Jährige. Und die Klausmanns haben noch mehr Pläne, würden gerne einen philosophischen Klub ins Leben rufen und die Schweriner zum gemeinsamen Singen einladen. „Wir suchen nur noch nach einem passenden Ort“, erklärt Bruno Klausmann. Wer den beiden neuen Wahl-Schwerinern helfen und sich von ihrem Enthusiasmus anstecken lassen möchte, erreicht sie unter saitenwechsel51@web.de.

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