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Musizieren in Schwerin : Viele Instrumente, lange Wartezeit

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Vereine und Anbieter halten ein breites Freizeitangebot für Neu-Schweriner bereit – Für Musiker gibt es eine große Auswahl

svz.de von
erstellt am 06.Jan.2017 | 16:00 Uhr

Musik bestimmt das Leben vieler Menschen und auch Neu-Schweriner – ob groß oder klein, jung oder alt – möchten sich musikalisch austoben. Dafür haben sie in der Landeshauptstadt zahlreiche Möglichkeiten. Neben kleineren Musikschulen und einzelnen Musiklehrern, die sich meist auf ein bestimmtes Instrument spezialisiert haben, bieten die großen Einrichtungen in der Stadt eine breite Auswahl, ein neues Instrument zu entdecken oder seine Kenntnisse in einem bewährten zu vertiefen.

Bei der Musik- und Kunstschule Ataraxia können die jungen und älteren Schüler nicht nur die typischen Musikinstrumente wie Klavier, Gitarre oder Schlagzeug lernen. Auch ungewöhnliche Instrumente wie das Waldhorn oder die Oboe stehen auf dem Programm.

„Für neue Schüler haben wir bei fast allen Instrumenten eine Warteliste“, erklärt Beate Breustedt von Ataraxia. „Besonders schnell geht es bei den eher ungewöhnlichen Zupfinstrumenten wie Ukulele und Mandoline.“ Sechs Monate bis zu einem ganzen Jahr müssen Anfänger, Fortgeschrittene und Wiedereinsteiger auf Schlagzeug-, Gitarren- und Akkordeon-Unterricht warten. „Da ist ein Beginn vor dem neuen Schuljahr kaum realisierbar“, so Breustedt. Besser sehe es hingegen bei den Klavier-Kursen aus, da sei die Wartezeit noch nicht ganz so lang.

Für alle Interessierten – egal für welches Instrument – gilt: anrufen und nachfragen. „Wir versuchen dann, natürlich unverbindlich, eine zeitliche Orientierung zu geben“, sagt Breustedt. „Und natürlich bemühen wir uns, die Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten.“

Auch am Konservatorium gilt die Devise: unbedingt anmelden. Denn bei neuen Kursen oder freien Plätzen gilt die Reihenfolge der Wartelisten. „Wer sofort anfangen möchte und bereits Vorkenntnisse besitzt, ist in einem unserer Ensembles gut aufgehoben“, erklärt Volker Ahmels, Direktor der Musikschule. Auch Ataraxia bietet 15 Ensembles an, das Jugend-Sinfonieorchester gemeinsam mit dem Konservatorium.

Wie bei Ataraxia sind auch am Konservatoirum die Wartelisten lang. „Bei den seltenen Orchesterinstrumenten wie Fagott und Kontrabass ist die Wartezeit kürzer“, so Ahmels. Die Musikschule bietet neben dem klassischen Unterricht auch besondere Kurse an. „So können die Schüler bei uns auf dem Tablet komponieren und spielen lernen.“ Anmeldungen nimmt das Konservatorium persönlich in der Puschkinstraße 13 und unter Telefon 0385/5912740 entgegen, Ataraxia unter Telefon 0385/761110.

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