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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. November 2017 | 02:59 Uhr

Schweriner im Ehrenamt : Viele engagieren sich

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

27 Jahre Deutsche Einheit – Was hat sie der Stadt gebracht? Ehrenamt beliebt

von
erstellt am 02.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Morgen jährt sich zum 27. Mal der Tag der Deutschen Einheit. Was hat sie Schwerin und den Schwerinern gebracht? Vieles hat sich verändert oder ist völlig neu hinzugekommen. Wir stellen einige Beispiele aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft vor.

Bei Christine Dechau laufen viele Fäden zusammen. Die Schwerinerin leitet als Geschäftsführerin nicht nur das Seniorenbüro in der Wismarschen Straße, sondern koordiniert unter anderem auch das Familienbündnis in der Stadt, die AG „Altenarbeit“ und den Fachkreis Ehrenamt in Schwerin. Seit 2002 organisiert das Schweriner Seniorenbüro innerhalb eines Landesprojektes auch die Ausbildung von so genannten Senior-Trainern. 75 solcher Trainer engagieren sich aktuell in Schwerin, bieten zum Beispiel Nachhilfe-Unterricht an oder sind als Wunschgroßeltern aktiv.

Wenn es jemanden gibt, der einen Überblick über das bürgerschaftliche Engagement besitzt, das sich nach der Wende in Schwerin entwickelt hat, dann ist es Christine Dechau. Und ihr Fazit fällt positiv aus: „Es gibt jede Menge Möglichkeiten in der Stadt, um sich zu engagieren, und gerade viele Ältere nutzen diese Chancen.“

Ehrenamtlich tätig sind auch die Kursleiter der Senioren-Akademie Schwerin, die unter dem Dach des Seniorenbüros angesiedelt ist. Außerdem gibt es zahlreiche ehrenamtliche Gruppen, wie etwa eine Modegruppe, eine Theatergruppe, eine Videogruppe, eine Fernsehgruppe, eine Fotogruppe und eine Gruppe, die Senioren im Umgang mit Tablet und Smartphone schult.

Freilich wünscht sich auch Christine Dechau noch bessere Rahmenbedingungen und mehr Anerkennung für das freiwillige Engagement in Schwerin. „Mit der Ehrenamtskarte und dem Spendenparlament sind wir schon ein schönes Stück vorangekommen“, sagt sie. „Aber wir hätten beispielsweise gern noch einen festen Ansprechpartner bei der Stadt.“

 

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