Zukunftsinvestition : Viel Platz für neue Unternehmen

Gaben die Erweiterungsfläche des TGZ mit einem Scherenschnitt symbolisch frei: Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph, Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und Vorstandsvorsitzender Andreas Scher (v.l.).
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Gaben die Erweiterungsfläche des TGZ mit einem Scherenschnitt symbolisch frei: Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph, Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und Vorstandsvorsitzender Andreas Scher (v.l.).

Technologie- und Gewerbezentrum in der Gartenstadt eröffnet zweiten Bauabschnitt – 2,7 Millionen Euro in Erschließung investiert

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07. November 2015, 13:00 Uhr

Die feierliche Eröffnung dauerte nur wenige Minuten, die Vorbereitungen auf diesen Moment aber hatten einige Monate in Anspruch genommen. Im Sommer vergangenen Jahres war mit den Erschließungsarbeiten für die sieben Hektar große Erweiterungsfläche des Technologie- und Gewerbezentrums (TGZ) in der Gartenstadt begonnen worden. Gestern nun griffen Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow, Dr. Stefan Rudolph, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium des Landes, und TGZ-Vorstandschef Andreas Scher beherzt zur Schere, um den zweiten Bauabschnitt des Zentrums seiner Bestimmung zu übergeben.

„Wir hoffen auf Firmen mit eigenen Produkten, die Arbeitsplätze in der Entwicklung, aber auch in Produktion und Verpackung schaffen“, sagte Andreas Scher. Dabei vergaß er auch nicht, die Probleme bei der Erschließung zu erwähnen. So hätten mehr als 25 Tonnen Munition und etliche Tonnen Altlasten von dem ehemaligen Kasernengelände an der heutigen Mettenheimerstraße beräumt werden müssen.

„Mit der Investition in das Gewerbegebiet werden die Voraussetzungen geschaffen für neue Ansiedlungen und Existenzgründungen innovativer technologieorientierter Unternehmen in Schwerin“, betonte Staatssekretär Rudolph. Nach seinen Angaben wurden insgesamt rund 2,7 Millionen Euro in die Erweiterung des TGZ gesteckt, 2,3 Millionen Euro habe das Wirtschaftsministerium aus Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ zur Verfügung gestellt.

Im Schweriner Technologie- und Gewerbezentrum haben auf der bisherigen Fläche mehr als 50 Firmen mit etwa 600 Mitarbeitern ihren Sitz. Für den zweiten Bauabschnitt gäbe es bereits drei Interessenten, berichtete TGZ-Geschäftsführer Klaus Seehase. „Ich rechne damit, dass sich im Frühjahr kommenden Jahres die ersten Firmen ansiedeln werden.“

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