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Wittenburger Straße in Schwerin : Viel Lob für Baustellen-Manager

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nach anfänglichen Turbulenzen rund um die Arbeiten am Wittenburger Berg zeigen sich die Händler jetzt weitgehend zufrieden

von
erstellt am 06.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Die Händler am Wittenburger Berg machen Druck: Es soll keine Verzögerungen der Bauarbeiten geben, die Arbeiten sollen so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Die beauftragte Firma Dau aus Lübz reagiert offenbar. In Abstimmung mit der Stadt soll sie heute einen neuen Bauablaufplan vorstellen. Hatte es doch durch das Januarwetter einen leichten Rückstand gegeben. Am Endtermin im Juli soll aber festgehalten werden. Von der Baufirma wollte sich dazu aber niemand äußern.

Allerdings stoßen die Bauarbeiter derzeit auf unerwartete Hindernisse. Beim Bohren der Löcher für Stahlprofile, mit denen eine Baugrube abgestützt werden soll, geht es wegen großer Feldsteine in der Tiefe nicht so voran wie gewünscht.

Die Aufregung unter den Gewerbetreibenden wegen der Baustelle vor ihrer Tür hat sich unterdessen weitgehend gelegt. „Wir machen unser Geschäft wie bisher“, sagt Tom Pantel, Inhaber des Geschäftes Männersinn. Die Baustelle sei nun mal da. „Wir nehmen es so, wie es kommt, wünschen uns aber, dass die Bauarbeiten schnell gehen.“ Auch Ronny Pärisch vom Handy Servicepoint nebenan will nicht klagen: „Die Kunden kommen nach wie vor, wir haben keine Einbußen“, sagt er. „Das Baustellenmanagement funktioniert super.“ Ein Lob an Hugo Klöbzig, das auch der Manager der Schweriner Höfe, Gerd Bockisch, gerne aufnimmt. „Das Kümmererprinzip hat sich bewährt.“ Aus seiner Sicht gibt es zwar immer wieder Ecken und Kanten im Bauablauf, in der Logistik, im ganzen Drum und Dran. „Die Akzeptanz der Baustelle ist aber da.“

Bockisch sieht jedoch noch Reserven. „Wir sind deshalb in enger Absprache mit der Firma maxpress, die mit dem Baustellenmarketing beauftragt ist.“ So ist vorgesehen, im April noch einmal eine Veranstaltung auf der Kleinen Bühne durchzuführen. Derartiges gab es bereits im Januar und Februar – auf dem Marienplatz und im Klöresgang.

Neben dem Marketing für den ganzen Wittenburger Berg müsse aber auch jeder Händler selbst etwas tun, so Gerd Bockisch. „Auf seinen Laden muss auch jeder Händler selbst aufmerksam machen.“ Und wenn man bei der Rabattaktion dabei ist, an der etliche Geschäfte teilnehmen, dann sollte man schon im Schaufenster darauf hinweisen, meint der Center-Manager.

„Baustellenkümmerer“ Hugo Klöbzig hat unterdessen mal mehr mal weniger zu tun. „An manchen Tagen meldet sich niemand, an anderen gleich mehrere Anwohner oder Gewerbetreibende.“ Mal geht es um die Mülltonnen, mal um Parkplätze. „Diese operativen Probleme sind alle zu lösen.“ Im Prinzip hätten sich die Themen Anlieferung für die Geschäfte, Begehbarkeit der Bürgersteige und Müllabfuhr von den betroffenen Grundstücken gut eingespielt. In die Zukunft blickt dagegen bereits Fleischer Uwe Lange. Die Bauarbeiten vor seinem Geschäft an der Ecke zur Friedensstraße sind abgeschlossen, er investiert in eine komplett neue Ladeneinrichtung. „Hier am Standort, wo das Unternehmen 1878 von meinem Ur-Ur-Großvater Fleischer Burkert gegründet wurde, wollen wir wieder eine wenig historisches Flair entwickeln. So sollen wie einst Würste an den Wänden hängen. Die dafür erforderlichen Haken hat Lange aufgehoben. Sie werden jetzt aufgearbeitet.

 

 

 

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