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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. Oktober 2017 | 11:09 Uhr

Gärten in Schwerin : Viel Farbe für die grüne Oase

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SVZ-Aktion „Schönster Vorgarten gesucht“: Im Bauhaus helfen Manuela Junge und Martina Matiascheck bei der Wahl der richtigen Blumen

svz.de von
erstellt am 29.Aug.2017 | 16:00 Uhr

Manuela Junge und Martina Matiascheck wissen, worauf es ankommt. Die beiden beraten in der „Stadtgarten“-Abteilung des Schweriner Bauhauses Hobby-Gärtner bei der Gestaltung ihres Vorgartens. „Oft kommen die Kunden vorbei und haben schon eine Grundidee, in welche Richtung es gehen soll“, sagt Junge. Dabei sei es wichtig, die Größe und die örtlichen Gegebenheiten wie Schatten oder die Konsistenz des Bodens zu kennen. „Manche Blumen brauchen mehr Wasser, wenn die Sonne nur wenig auf sie scheint“, erklärt Matiascheck.

Um auf die Wünsche der Pflanzenliebhaber aus der Landeshauptstadt einzugehen, können die beiden Bauhaus-Mitarbeiterinnen auf ein großes Sortiment zurückgreifen: Von A wie Astern bis Z wie Zinnien gibt es im Baumarkt in der Graf-Yorck-Straße die verschiedenen Blumen und Sträucher. „Falls ein Kunde spezielle Wünsche haben sollte, ist das auch kein Problem. Wir stehen in Kontakt mit vielen Gärtnereien und haben bisher jede Nachfrage erfüllen können“, sagt Marktleiter Michael Peters.

Die Blume allein reicht jedoch nicht aus, um Farbe in den heimischen Garten zu bringen: Um die Blüten voll entfalten zu lassen, spielt besonders der Boden eine Rolle, verrät Junge. „Am wichtigsten ist die Erde. Die Blume kann noch so teuer und gut sein – wenn der Untergrund nicht passt, blühen die Farben nicht voll aus.“ Dabei sei es wichtig, sich im Gespräch mit den Expertinnen richtig zu informieren und dementsprechend die passende Erde zu kaufen. So sind etwa Rhododendren recht anspruchsvoll: „Wichtig ist eine kalkfreie, sehr lockere und humusreiche Erde, die möglichst feucht sein sollte“, erklärt Manuela Junge. Besser sei es, den ein oder anderen Euro mehr für Qualitäts-Erde zu investieren, ergänzt Marktleiter Peters: „Das zeigt sich spätestens dann, wenn der Garten voll mit Farbe ist.“

Die Jahreszeit spielt nur bedingt eine Rolle für einen blühenden Vorgarten. „Natürlich gibt es Unterschiede, welche Blumen im Frühling, Sommer oder Herbst gepflanzt werden“, erklärt Expertin Martina Matiascheck. Jetzt seien vor allem Heide und Sträucher beliebt, die relativ wenig Pflege benötigen würden. Grundsätzlich ist je nach Anspruch nicht viel Arbeit notwendig, um die Grünfläche vor oder hinter dem Haus in ein farbenfrohes Paradies zu verwandeln. „Wenn wir wissen, was der Kunde haben möchte, können wir auch individuell helfen“, sagt Junge.

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